Spanien

Wie in vielen südlichen Ländern, gibt es in Spanien die große Problematik der Straßenhunde. Gemeinsam mit dem kleinen Tierschutzverein Tarifa Natura versuchen wir dort, Streuner zu retten. Ohne menschliche Hilfe vegetieren diese oft krank dahin und verhungern und verdursten irgendwann oder werden überfahren.

 

 

Ein großes Problem in Spanien ist die Krätzemilbe. Sie macht den spanischen Streunern das Leben zur Hölle! Dabei ist sie eigentlich so leicht zu behandeln! Oft ohne Fell und mit aufgekratzten Wunden am ganzen Körper, sammeln wir die abgekämpften Tiere von der Straße.

 

 

 

Wir haben in Spanien leider nur eine sehr begrenzte Anzahl an privaten Pflegestellen. Ein Tierheim bleibt Wunschtraum, denn die Behörden vor Ort wollen nur eines nicht – Geld in die verhasste Hundeplage investieren. Dabei ist das Problem hausgemacht. Niemand kastriert, Chippen ist zwar vorgeschrieben, aber von der Einhaltung der Gesetze sind wir noch meilenweit entfernt.

Das Leben eines Tieres ist leider immer noch beinahe wertlos. So werden jedes Jahr tausende Hunde ausgesetzt. Die Mehrzahl davon von Jägern, die nur den jagdtauglichsten Welpen des Wurfes behalten. Die meist verschreckten und orientierungslosen Tiere einzufangen, dauert oft Monate. Einmal in einer unserer Pflegestellen, geht es aber schnell bergauf und die Aussicht auf ein neues Leben rückt in greifbare Nähe. Durch jeden Vierbeiner, dem wir ein neues Zuhause in Deutschland geben können, wird für einen weiteren wartenden Straßenhund ein Pflegeplatz frei.

Wir geben den Menschen vor Ort, die etwas ändern möchten, Hoffnung und leisten so durch unsere Unterstützung Hilfe zur Selbsthilfe.