Balu

Rüde, Maremmano Mix, 2 Jahr, Unvermittelt, stammt aus Italien, TierNr. 3239
Auf Pflegestelle in 96317 Kronach seit 20.09.2020
Pflegestellenbericht 12.03.2021

Seit September lebt Balu nun auf seiner Pflegestelle . Außer seiner Größe und Situationsabhängigen eigenen Meinung hat er nicht viel vom Maremmano. Besuch wird teilweise stürmisch begrüßt und in das Grundstück gelassen.   Bei Zaungästen  bellt der junge Rüde und beobachtet das weitere geschehen. Im Haus ist Balu trotz seiner Größe ruhig und angenehm.  Sehr wichtig sind die sozialen Kontakte sowie das aktive toben mit anderen Hundekumpels.


 

 

Pflegestellenbericht 03.11.2020

Traurig und schüchtern war mal: Der freundliche und verträgliche Herdenschutzhund zeigt sich auf seiner Pflegestelle offen und zunehmend an seinem Umfeld interessiert. Er bringt Energie und Neugier mit. Personen, die ihn beim Spaziergang ansprechen, begrüßt er freudig. Jogger und Radfahrer interessieren ihn nicht. Trifft Balu Artgenossen, möchte er am liebsten Kontakt aufnehmen und spielen.
Auch Stadtbesuche hat Balu bereits gemeistert. Wenn nicht so viel los ist, ist er aufgeschlossen. Lieber  schnüffelt Balu sich aber durch Wald und Wiese. Bei Wildbegegnungen zeigt der junge Mann Interesse, aber lässt sich gut ablenken und kontrollieren.
Bei Balu wurden im Zuge der Untersuchungen eines versteiften Lendenwirbels eine leichte HD links und minimale Spondylose festgestellt. Die Schmerztherapie hat sehr gut gegriffen, sodass Balu aktuell keine Medikamente benötigt. Weiterhin regelmäßige Bewegung und Muskelaufbau sind wichtig, damit das so bleibt. Der Herdenschutzhund kann ein ganz normales Hundealter erreichen, ohne dass nochmal Probleme auftreten.
Wo sind die Menschen, die den hübschen Balu in ihr Rudel aufnehmen und in ihren Alltag integrieren möchten? Ein oder mehrere Hunde im neuen Zuhause wären wunderbar für unseren verspielten Schatz. Dazu ein eingezäunter Garten, Familienanschluss und Beschäftigung – Balu würde Bocksprünge vor Freude machen!

 

Pflegestellenbericht 28.10.2020

Balu schickt ein neues Video in seinem Rudel .

 

Pflegestellenbericht 01.10.2020

Balu hat sich nach wenigen Tagen von einem traurig , in sich gekehrten Rüden in ein interesiertes Energiepaket verwandelt. Der junge Mann weiß voller Glück gar nicht wohin mit seinen Bocksprüngen sowie der guten Laune . Bei Spaziergängern  zeigt er wenig Interesse Kontakt aufzunehmen  und marschiert einfach dran vorbei.  Anders sieht es mit Hunden aus. Da besteht große Neugierde . Der 2,5 jährige spielt täglich ausgelassen mit unseren Hunden , blüht im Hunderudel auf. Das wollen wir ihn auf keinen Fall wieder wegnehmen und suchen für Balu eine Familie mit einem vorhandenen Hund.

 

 

Balu, geboren am 01.02.2018 gehört trotz seines jungen Alters zu den 3 aussortierten Hunden eines besonders brutalen Schäfers. Mit Glück überlebte er seine ersten Lebensmonate und ist nun auf der Suche nach seiner eigenen Familie.

Da in Balu Maremmanoblut fließt,  suchen wir für den jungen Burschen Menschen, die ein großes eingezäuntes Grundstück und Rasseerfahrung haben. Sie sollten Geduld haben Balu sein neues Leben zu zeigen. Mit einer souveränen und konsequenten Erziehung  wird er bestimmt ein treuer Begleiter.

Balu ist bereits kastriert. Er ist mit dem April Transport gechipt, geimpft und entwurmt auf seine Pflegestelle ausgereist.

Fragen beantworte ich gerne

Balu
Balu Maremmano Mix 2 Jahr DERüde

Kontakt

Christina Röder


0171-1145176

News

13.04.2019

Der kleine Große mit dem unsicheren Blick hat seine Fahrt ina neue Leben gemeistert. Jetzt kommt er erstmal in aller Ruhe auf der Pflegestelle an. Wir berichten wie es mit dem Süßen weitergeht.

Berichte der Pflegestelle

13.12.2019

„Balu ist ein superlieber, herzensguter Hund“, sagt sein Pflegefrauchen spontan über diesen
bildschönen Maremmano-Mix mit den Bernstein-Augen. Obwohl der Rüde „schon“ gut ein
Jahr alt war, als er aus den Verschlägen eines als besonders brutal bekannten Schäfers befreit
wurde und auf eine Pflegestelle reisen konnte, hat er sich niemals unberechenbar oder gar
aggressiv gezeigt. Das beweist einmal mehr, dass sich jeder Hund – auch Vertreter
anspruchsvollerer Rassen – bei engagierten Menschen gut einleben kann.
Als Balu bei seiner Pflegestelle ankam, wirkte er sehr eingeschüchtert und zurückhaltend. Er
kannte ja nichts, nicht einmal eine Treppe. „Zwei bis drei Wochen hat er uns und seine
Umgebung nur beobachtet“, erzählt sein Pflegefrauchen. „Der Aufenthalt im Haus war für ihn
purer Stress. Jeder Schritt schien ihn Überwindung zu kosten, und wir haben ihn oft
motivieren und manchmal sanft bugsieren müssen.“
Sehr geholfen haben ihm beim Eingewöhnen die beiden eigenen Hunde der Pflegestelle, eine
Hündin und ein Rüde (ebenfalls beide kastriert). Ganz allmählich fing Balu an, mit ihnen im
Garten zu spielen. Und eines Tages wagte er es auch, aus dem Grundstück herauszugehen und
die ersten Spaziergänge mitzumachen. Besonders zu seinem Pflegefrauchen hat er
mittlerweile vollstes Vertrauen aufgebaut. In ihrer Gegenwart meistert er auch neue
Situationen, in denen er grundsätzlich erst einmal vorsichtigist.
Ansonsten aber ist Balu ein fröhlicher, unbeschwerter Hund – manchmal ein bisschen
ungestüm, was man aber ggf. mit einem „Nein“ sofort stoppen kann. „Er ist ein hochsensibler
Hund, der es immer gut machen will“, schwärmt sein Pflegefrauchen. „Aber es steckt auch
die Eigenständigkeit der Maremmani in ihm. Deshalb ist Hundeschule eher nicht sein Ding.
Kommandos werden ungern auf der Stelle befolgt. Aber er kommt immer freudig angelaufen,
wenn er mich sieht.“
Als Herdenschutzhund-Mix ist Balu bei jedem Wetter am liebsten den ganzen Tagüber
draußen oder in einem Unterstand. Wenn fremde Menschen ans Grundstück kommen, meldet
er das, er ist aber kein Kläffer. Auch das ist ganz typisch für die souveränen, gelassenen
Maremmani.

Für Balu wünschen wir uns ein Zuhause, zu dem ein eingezäuntes Grundstück gehört, das er
als sein Territorium betrachten darf. Wichtig sind für Balu selbstsichere Menschen, die ein
„Ich hab` alles im Griff“ ausstrahlen. „Er braucht auch sportlich ausbalancierte Leute“, betont
sein Pflegefrauchen. „Er ist brav, aber wenn er mal übermütig wird und seine Freude zum Ausdruck bringt, muss man ihn halten können.“ Stundenlange Spaziergänge muss er nicht haben.
Einen Ersthund, an dem er sich orientieren und mit dem er spielen kann wäre hilfreich allerdings nicht notwendig.

Seine Familie, sprich: seine Herde, bedeutet ihm die ganze Welt.