Laika

Hündin, Segugio maremmano, 5 Jahre, Vermittelt, stammt aus Italien, TierNr. 2944
Die zauberhafte Laika hat das Herz ihres Pflegeherrchens zum Schmelzen gebracht. Er möchte sie nicht mehr hergeben.

Viele glückliche Jahre, Du sanftes Wesen!

 

 

Laika
Laika Segugio maremmano 5 Jahre Hündin

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Dorothea Kammerer
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Berichte der Pflegestelle

31.01.2018

Die zarte Laika gehört offenbar zu den wunderbaren Hunden, die ihre neue Bleibe sofort annehmen, als wohnten sie schon immer da. Fragt man ihr Pflegeherrchen, wie es so klappt, gibt es nur einen Kommentar: „Perfekt!“

Laika passt sich vollkommen dem Alltag ihrer Menschen an. Sie fährt prima im Auto mit, steigt auch schon selbst ein. Sie läuft ohne zu ziehen an der langen Leine bzw. an der Flexi. Ihr Jagdtrieb ist spürbar, aber nicht so ausgeprägt, dass an ein Abrufen niemals zu denken wäre.

Laika betet ihr Pflegeherrchen geradezu an, ist aber nie aufdringlich.

Anderen Hunden begegnet sie höflich, aber im Grunde desinteressiert. Wir denken, dass sie sehr gut auch auf einem Einzelplatz glücklich werden könnte.

Ihre Pflegestelle befindet sich in einer Wohnung im 4. Stock. Zum nächsten Waldgebiet sind es wenige Minuten zu Fuß. Diese Strecke an Hauseingängen vorbei meistert die feinsinnige Laika gemeinsam mit ihrem Pflegeherrchen im Laufschritt, und löst sich erst in der freien Natur. Eine ganz vornehme Hündin! Sie hat kein einziges Mal in die Wohnung gemacht!

Wir können uns vorstellen, dass die bescheidene Laika sich in einem ruhigen und strukturierten Tagesablauf wohl fühlen würde. Sie geht sehr gerne spazieren, braucht aber zu Hause keine Unterhaltung, sondern möchte dann auch mal ruhen. Derzeit hat sie es gern, in der Nähe ihres am Schreibtisch beschäftigten Pflegeherrchens zu schlafen. So ist gut vorstellbar, dass sie gemeinsam mit ihren neuen Besitzern zur Arbeit gehen könnte, sofern zwischendurch genügend Zeit für Spaziergänge bleibt.

07.02.2018

Nun ist Laika schon zehn Tage bei ihrem Pflegeherrchen. Oder sollte man sagen: erst zehn Tage? Denn sie hat in dieser kurzen Zeit schon so viel gelernt. Zum Beispiel die Steinstufen herunterzugehen, die aus der Dachwohnung zum Aufzug führen. Vor diesen hat sie sich anfangs so gefürchtet, dass sie getragen werden musste. Dieses Getragen-Werden fand sie aber wohl dermaßen spooky, dass sie beschloss, lieber all ihren Mut zusammenzunehmen, um die Treppen auf eigenen Pfoten herunterzugehen.

Laika kann problemlos einige Stunden allein bleiben. Sie macht nichts kaputt, bellt und jault nicht.

Gestern hat Laika ihre erste Winterwanderung erlebt. Diese zarte Hündin hat eine Top-Kondition! Es ging viereinhalb Stunden bergauf und bergab – von Ermüdung keine Spur!

In den Wäldern zeigt sich Laikas Jagdtrieb dadurch, dass sie bellend in eine bestimmte Richtung schaut. Sie kann es dann wohl nicht fassen, dass der Mensch, den sie an der Leine hat, ihren Hinweis nicht aufgreift und einfach weiterstapft anstatt mit ihr das Wild suchen zu gehen.

Ihre Aufmerksamkeit in dieser Situation wiederzugewinnen ist noch etwas schwierig, zumal sie unbestechlich ist. Man könnte auch sagen: Laika ist null verfressen. Locken mit Leckerlis ist also zumindest derzeit (noch) keine Option. Das hat aber auch Vorteile, denn wir haben schon Hunde erlebt, die so abgemagert und ausgezehrt auf ihre Pflege- oder Endstelle kamen, dass alles Essbare unbedingt sicher weggesperrt werden musste. Da gab es Kandidaten, die haben sich das Mittagessen vom Herd geholt oder die Meisenknödel aus dem Gartenstrauch gepflückt.

Laikas Hundebegegnungen verlaufen total entspannt. Manchmal kommt ein Artgenosse des Weges, den Laika richtig interessant findet, aber meistens bleibt es beim kurzen Schnupper-Check. Eine Aufforderung zum Spiel hat Laika noch nie gezeigt. Vielleicht weiß sie einfach nicht, was Spielen ist. Wir kennen ihr Welpen-Schicksal nicht, aber wir sehen diese „Handlungsunfähigkeit“ auch bei Hunden, die als einzige aus dem Wurf überlebt haben bzw. überleben durften. Sie kennen kein spielerisches Zwicken, Wälzen, Rangeln und Toben. So hat Laika bisher auch die Spielaufforderungen ihres Pflegeherrchens nicht verstanden … Aber was nicht ist, kann ja noch werden.