Maia

Hündin, Segugio, 15 Jahre, Verstorben, stammt aus Italien, TierNr. 2632
„Am 26. Februar 2017 zog Maia bei uns ein – ursprünglich als Pflegehund. Was ankam, war eine völlig verängstigte Hündin, mit leerem Blick, viel zu dick, ohne Körperspannung, die in den ersten 5 Jahren beim Jäger durch die Hölle gegangen sein muss und diese als Einzige von 25 Hunden überlebte.

Anfangs versuchte sie, sich unsichtbar zu machen, sobald ein Mann oder eine fremde Person die Bildfläche betrat. Die Hundebox war ihr liebster Aufenthaltsort. Laute Geräusche oder auch nur das Anzünden einer Kerze führten zu sofortiger Flucht.

Die bereits vorhandenen drei Hunde halfen ihr aber sehr dabei, sich einzuleben, und auch zu mir fasste sie schnell Vertrauen. Es gab keine einzige Anfrage für sie, und nach drei Monaten war klar: Maia bleibt für immer.

Die Entwicklung, die Maia in den folgenden Jahren durchmachte, war phänomenal – zu einer souveränen, fröhlichen Hündin, die fast überall im Freilauf unterwegs war. Für alle nachfolgenden Pflege-, Hospiz- und Adoptivhunde war sie die liebe „Tante“. Menschen gegenüber zeigte sie sich offen und zugewandt.

Sie hatte viele gesundheitliche Baustellen und musste sich etlicher Operationen unterziehen, aber sie war ein tapferes Stehaufmännchen und nicht bereit, aus dem Leben zu scheiden.

Leider verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand in den letzten Monaten rapide, und am 14. April 2026, 3 Tage vor ihrem 15. Geburtstag, schlief sie in meinen Armen ein.

Wir alle vermissen diese liebe, sanfte Seele sehr, sind aber gleichzeitig dankbar für die schönen Jahre mit ihr.“

Vielen Dank für diesen wundervollen Hund, liebe Grüße,

Shiela M.

 

Maia
Maia Segugio 15 Jahre katzenverträglichVerstorbenHündin

Kontakt

Vorstand HhMariechen
vorstand@hundehilfe-mariechen.de


News

02.05.2017

Die schüchterne Maia schickt Videos an ihre neuen Besitzer. Wo seid ihr?

Berichte der Pflegestelle

08.03.2017

Maia- eine kluge Hündin entdeckt die Welt. Kaum eine Woche in ihrer Pflegefamilie macht Maia verblüffende Fortschritte. Ihrem Pflegefrauchen vertraut sie intuitiv von Anfang an. Und als wüsste sie, dass ihre Ängste nicht mehr real sind, kämpft sie sichtlich dagegen an. Aufgrund ihrer schweren Vergangenheit hat sie beispielsweise Angst vor Männern. Dessen ungeachtet lässt sie sich vom Pflegeherrchen und dem Sohn der Familie streicheln und mit Leckerchen aus der Hand füttern. Draußen ist alles eine Herausforderung. Besonders Geräusche und schnelle Bewegungen erschrecken sie noch sehr. Zur Sicherheit bleibt sie in für sie unklaren Situationen dicht am Bein ihres souveränen Frauchens und legt ihr Leben vertrauensvoll in deren Hände. Spaziergänge sind das absolut das Größte für die Hündin. Ihre Kondition wird täglich besser und sie entdeckt voller Freude die Natur. An der Leine geht sie wie eine Eins! Sie kommt zuverlässig auf Rückruf und hält stets Blickkontakt zu Frauchen. Die beiden Hunde der Familie sind enorm förderlich für Maia. Sie orientiert sich stark an den beiden und lernt Dank ihrer schnellen Auffassungsgabe jede Routine im Handumdrehen. Zum Beispiel kippte sie anfänglich beim Pfotenabputzen wie ein Maikäferchen zur Seite. Nach gerade mal 4 Tagen in Deutschland streckt sie ihre Pfote lässig entgegen als hätte sie es nie anders gemacht. Auch das Anziehen ihres Geschirrs ist leichteste Übung- freut sich Maia doch auf den bevorstehenden Ausgang. Mit einfühlsamem Tempo erweitert das Pflegefrauchen Maias Erfahrungsschatz und freut sich spürbar über die tollen Entwicklungsschritte der hübschen Segugia maremmano Hündin. Wir freuen uns schon auf den nächsten Bericht!