Summertime in der Toskana

Sommer in der Toskana- für uns Urlauber ein Genuss, für die Vierbeiner ein Verdruss…

2017 erlebte die Mitte Italiens den heißesten Sommer aller Zeiten. Selbst im Vatikan wurde das Trinkwasser rationiert. Nicht zuletzt deswegen tauften die Metereologen die Hitzewelle mit wochenlangen Temperaturen über 41° C auf den Namen „Luzifer“. Im Süden erreichte das Thermometer sogar 45° C und mehr. Schon für die Menschen war das eine körperliche Strapaze. Es starben viele ältere Leute und auch kleine Kinder an den Folgen der unausweichlichen Hitze. Die Haus- und Nutztiere traf die Hitzewelle ungeschützt und raffte unzählige dahin.

In unseren Tierheimen und vor allem der unterfinanzierten privaten Auffangstationen beginnen nun die Vorbereitungen auf den drohenden Sommer. Bitte helfen Sie mit die bevorstehende Periode für die Hunde aushaltbar zu gestalten. Schon ein kleiner finanzieller Beitrag oder auch eine Sachspende bringen uns weiter!

Wir benötigen diverse Baumaterialien zur Beschattung der Gehege, Planschbecken zur Abkühlung und natürlich gutes Futter, besonders auch für die nun wieder vermehrt erwarteten Welpen. Kühlende Unterlagen und medizinische Hilfsmittel wie SCALIBOR- Halsbänder und allgemeinen Parasitenschutz stehen auch auf unserer To-do-Liste. Die Überträgermücke der gefürchteten Mittelmeerkrankheiten kann nur mit diesem speziellen Produkt abgehalten werden. Sollten Sie einen Aufenthalt im Süden Europas planen, denken Sie bitte unbedingt daran ihren eignen Vierbeiner  vor der Infektion zu schützen.

Mit Ihrer Spende unter dem Stichwort „Sommerspaß“ oder Ihrer Sachspende (Lieferadresse auf Anfrage) können Sie einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz leisten. Unsere bedürftigen Hunde und auch wir als engagierte Helfer freuen uns sehr über jede noch so kleine Unterstützung. Einen schönen und erholsamen Sommer wünscht Ihnen Ihr Hundehilfe-Mariechen-Team

Dringend Hilfe für Maia benötigt

Die 6-jährige Segugio Maremmano-Hündin Maia ist seit Anfang Mai in Deutschland auf ihrer Pflegestelle. Sie genießt die Aufmerksamkeit und Fürsorge ihrer Pflegefamilie und kommt prima mit dem Rüden der Familie (ebenfalls von uns vermittelt) zurecht.

Für Maia könnte das Leben so schön sein… aber sie hat Schmerzen.
Ihrer Pflegefamilie fiel auf, dass sie immerzu trabt, nicht langsam gehen mag und sich weigert, Sitz zu machen. Ein Tierarztbesuch ergab eine schwerstgradige, angeborene Hüftdysplasie mit einer starken Arthrose. Maia muss unvorstellbare Schmerzen haben. Aktuell bekommt sie Schmerzmittel und Muschelkalkpräparate. Damit wir mit der für Maia notwendigen Therapie beginnen können, sind wir auf Spenden angewiesen. Der Tierarzt schätzt die Behandlungskosten auf etwa 2.500 bis 3.000 Euro. Dazu kommen Tierarztbesuche, die Schmerzmittel, die sie bis zur Behandlung bekommt, und Muschelkalkpräparate.

Maia will rennen, toben, ständig bei ihrem Pflegefrauchen sein – aber die Schmerzen zwingen sie, immer öfter liegen zu bleiben. Sie soll nicht unter Schmerzen zuschauen, wie alle Spaß haben – sie soll mitmachen können!

Für unseren Verein stellt diese Summe eine riesige Herausforderung dar, der wir uns für Maia stellen werden. Aber leicht wird es nicht. Sind Sie dabei?

Ihre Möglichkeiten, Maia zu helfen:
1. Überweisen Sie eine Spende.

Egal, wie viel Sie entbehren können – es wird Maias Therapie näher rücken lassen.

Überweisungszweck: Hilfe für Maia
Hundehilfe Mariechen e.V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29763515600425152121
BIC: BYLADEM1HOS

🐕Wer mindestens 15 € spendet, bekommt auf Wunsch ein maßgeschneidertes Halsband für seinen Vierbeiner. Falls Sie sich ein Halsband sichern wollen, schreiben Sie uns bitte unbedingt zusätzlich zu Ihrer Spende eine Privatnachricht über Facebook oder eine Mail an jasmine.wemmer@hundehilfe-mariechen.de, damit wir Ihre Adresse und alle Angaben zum Halsband aufnehmen können.

2. Bestellen Sie bei uns selbstgemachte Schnüffelteppiche, Zergel oder Hundeleinen und machen Sie so zwei Hunde glücklich – Maia und Ihren eigenen.

Schreiben Sie uns eine Nachricht mit Ihrer Bestellung an jasmine.wemmer@hundehilfe-mariechen.de.
Unsere Preise:
Schnüffelteppich 30 x 30 cm: 13 €
Zergel (Ziehspielzeug) ca. 40 cm: 4 €
Zergel (Ziehspielzeug) ca. 20 cm: 2,50 €

Kleine Zergel  

Leine 1,10 m: 10 € (auf dem Bild oben mittig)
Leine 1,40 m: 12 € (mittlere und untere Reihe)
Leine 1,80 m: 15 € (auf dem Bild oben rechts)

Plus 2,50 € Versandkosten

Weitere Aktionen für Maia sind in der Planung. Wir geben Ihnen Bescheid. 

Sie haben auch eine Idee, um Geld für Maia zu sammeln? Sie möchten vielleicht eine Aktion für Maia starten oder eine Spendenkasse in Ihrem Geschäft oder Restaurant aufstellen? Schreiben Sie uns gerne eine Nachricht – wir freuen uns über Unterstützung.

Wir sagen in Maias Namen schon jetzt Danke.

Der groooooße Ostertransport 2018

Kurz vor Ostern starteten zwei Transporter Richtung Italien. Viele Spenden haben uns vorher erreicht, so daß wir vollgepackt mit Futter und Sachspenden unsere Kollegen und Kolleginnen vor Ort ihre schwere Arbeit etwas erleichtern und den Hunden was Gutes tun konnten.

42 Hunde sollen mit zurück, dementsprechend viele Boxen waren an Bord.

Vorerst galt es jedoch die Tierheime und privaten Pflegestellen zu besuchen. Alte bekannte Hundenasen begrüßen, Scalibor Halsbänder verteilen (diese schützen vor der fiesen Sandmücke), neue Hunde aufnehmen, fotografieren und vermessen. Natürlich auch schmusen, spielen und kleine Spaziergänge.

Es tut schon sehr weh, wenn man vielen der Hunde wieder begegnet, die schon in den Besuchen zuvor dort waren. Sie scheinen immer wieder übersehen zu werden.. zu alt, zu groß, zu klein, zu schwarz, zu ängstlich, keine Rute..

Am Ostersamstag werden die 42 Glückshunde gut verzurrt in die Transporter verteilt. Richtung  Zuhause oder Pflegestelle ist der Weg nur nebensächlich. Alle haben eine unschöne Vergangenheit hinter sich und werden sich in den nächsten Wochen und Monaten wahrlich verwandeln. Das Fell wird glänzen, die Augen strahlen, die Ohren gespitzt. Auch Angst und Unsicherheit werden immer mehr in den Hintergrund rücken.

Am Sonntag früh um 0730 Uhr warteten schon die ersten Neuhundehalter und fleißigen Helfer. Papiere und Verträge tauschten die Besitzer. Immer mehr Menschen füllten den gut eingezäunten Platz. Große Freude in allen Gesichtern, als endlich die Transporter ankommen. Erschöpfte Fahrer, aufgeregte und vorsichtige Hunde, glückliche Familien.

Wir wünschen allen Mariechenhunden und ihren Menschen einen guten Start ins neue Leben. Bleibt gesund, schnüffelt durch den Wald, lauft über grüne Wiesen, genießt das gute Futter und lasst euch am Ende des Tages gut durchkraulen.

All den Helfern, Spendern, Familien, Freunden und Zugewandten ein großes Dankeschön!

 

 

 

Kleine Italienerin verzaubert Alle

Kleine Italienerin verzaubert alle bei „Superpet“ und ermöglicht großzügige Spende an unseren Verein.
Erst im Dezember`2017 hatte das Lagottomädchen Bianca das große Los gezogen und durfte nach Deutschland zu “ Ihrer “ Familie reisen.
Zusammen mit Frauchen wird seitdem normales Hundeleben trainiert, wozu natürlich auch regelmäßige Shoppingtouren zum Heimtierbedarf gehören.
Bei „Superpet“ schlossen alle die schüchterne Italienerin gleich in ihr Herz und fragten nach…..
So erfuhr die Marktleitung von der Hundehilfe Mariechen e. V. und ihren Einsätzen für die Hunde in Italien. Bianca`s Frauchen schlug unseren Verein für die Weihnachtspendenaktion vor.
Mit dem Verkauf von Plüschschildkröten um die Weihnachtszeit und Spenden konnte eine Erlös von € 10.000,00 erzielt werden, der zur Unterstützung der Tierschutzarbeit an div. Vereine weitergegeben wurde.
Gestern, am 08.03.2018, wurde bei Superpet in Mainz-Bretzenheim der Hundehilfe Mariechen e. V. der stattlicher Betrag von € 500,00 in bar überreicht.
Selbstredend durfte bei der Übergabe Bianca, Frauchen und Hundefreund Barcano nicht fehlen, die diese tolle Aktion für uns ermöglicht haben.
Tausend Dank dafür, auch an Superpet.
Da das Frühjahr vor der Tür steht und unsere Hunde in Italien wieder zum Schutz gegen Mittelmeererkrankungen mit Scalibor Halsbändern ausgestattet werden, können wir diese Finanzspritze sehr gut gebrauchen.
Wer uns hier finanziell noch unterstützen will, kann dies gerne tun mit einer kleinen Spende auf unser Vereinskonto mit dem Verwendungszweck “ Scalibor „.
Vielen lieben Dank.

Liebeserklärung an (m)einen alten Hund


Liebeserklärungen an (m)einen alten Hund

Als ich Nerino aus dem italienischen Canile holte, war er ein schwarzer, halbgrosser, langhaariger, verfilzter, kotverdreckter Köter. Obwohl er mich schon drei Jahre kannte, brauchte ich immer mehr als 5 Minuten, um ihm das Geschirr für den kurzen möglichen Spaziergang anzulegen. Bei jeder Annäherung sprang er einen halben Meter zurück und kreiste aufgeregt in der Box. Wenn ich ihm aber den Rücken zuwandte, um einen seiner Box Kollegen anzuleinen, stieß er mich mit der Pfote von hinten an: „ich auch“. Keiner hat ihn je gewollt, scheu, ängstlich, unkommunikativ, ja, sie sagten sogar, er würde beissen und schwarze Hunde sind nicht sehr beliebt in Italien. Als sehr junger Hund kam er in den ersten Canile, dann in andere, und so wurden es 11 Jahre hinter Gittern, schlecht gefüttert, lieblos behandelt, auf kaltem, außer im Sommer immer nassen Zementboden, in der gleichen Box mit großen, dominierenden Rüden, vielleicht hie und da mal , wenn das Personal guter Laune war, 10 Minuten im Auslauf , rennen auf Gras. Erst mit der Ankunft einer Tierschutzvereinigung in diesem Canile wurde Nerino manchmal ausgeführt. An der Leine lief er schnell nebenher, Kopf gesenkt und Rute eingeklemmt, kaum dass er sich von einem Geruch ablenken ließ, aber immer in Erwartung eines Leckerlis aus der Tasche der Freiwilligen. Der große Lichtblick im Leben von Hunden im Canile. Alle Pflegeversuche mit der Bürste waren erfolglos, sie mündeten in einem wilden Tanz um die Box.

Zwei Jahre vorher hatte ich einen seiner Box-Genossen mitgenommen, ein Bretone, 12 jährig, der nach jahrelanger Jagdtätigkeit und unzähligen gerannten Kilometern vor Arthrose kaum noch gehen konnte. Tatsächlich meinte der Tierarzt, es sei theoretisch quasi unmöglich, mit diesen Gelenken zu laufen. Mit einem sorgfältig dosierten Rheumamittel konnte er dann aber noch zwei Jahre laufen, auf der Promenade am Meer entlang schnüffeln, im Garten graben, sich auf einem weichen Kissen im Winter beim Ofen aufwärmen und mich endlos mit seinem unwiderstehlichen Charme bezirzen. Nun war er tot, wie sie in Italien so poetisch sagen: „er rennt nun glücklich und frei auf dem Regenbogen“. Schön, aber für mich falsch. Sich mit Gerechtigkeit nach dem Tode zu trösten – die dann all die Ungerechtigkeiten ausgleichen soll, die wir Menschen den uns ausgelieferten Kreaturen zufügen- ist mir zu unverbindlich und auch zu gefährlich.

Nun war also wieder Platz in meiner Wohnung und in meinem Garten für einen, den keiner wollte. Selber alt, kam nur ein alter Hund in Frage, er sollte mich auf keinem Fall überleben und wieder in einem Canile landen. Einer, der das Leben ruhiger angeht, der kürzere Spaziergänge vorzieht, dem ich nicht so wichtig bin, das er mich bei jeder Gelegenheit bellend verteidigen muss, der weder Stühle noch Bücher annagt, der nicht auf meinen Teppich pinkelt, der später auch zufrieden ist mit der kleineren Wohnung, in die ich ziehen werde. Kurz, einer wie Nerino. Dass er komplett verschieden ist von meinem viel beweinten Carlos war gut, Nerino sollte einen eigenen, neuen Platz in meinem Herzen erhalten. Carlos bleibt.

Nun leben wir schon 1 ½ Jahre zusammen, Nerino und ich, wir sind aus Italien nach Deutschland umgezogen und haben uns angepasst. Na ja, Nerino ist immer noch ein unruhiger Hund, an der Leine dreht er öfters elegante Pirouetten um mich, mit Schirm und Handtasche stehe ich dann eingewickelt da und wünsche mir die vier oder acht Hände eines Shivas. Lässt es die Leine zu, kreuzt er von einer Seite auf die andere vor meinen Füssen. Ich gucke jetzt besser, wo ich meine Füße hinsetze. Geht es nach Hause, galoppiert er manchmal wie ein Vollblutpferdchen an der Leine, weil er in die Sicherheit seiner gewohnten Umgebung will. Überhaupt ist Nerino die verkörperte Eleganz, er geht elegant, er tänzelt an Ort, er legt sich eleganter hin als Marlene, er isst delikat wie eine wohlerzogene Lady, er nimmt einen Bissen aus der Schüssel, legt ihn daneben, beriecht ihn, beißt ein kleines Stück ab, kaut genüsslich. Was ich elegant nenne, nennt die Tieraerztin „Steifer Altersgang, beginnende Demenz, Zahnproblem“ Aber ich weiß es besser! Unterdessen weiß ich auch, dass unsere Zeit zusammen begrenzt sein wird, außer dem Katarakt in beiden Augen und der Arthrose in vielen Gelenken wächst auch still und heimlich der Lebertumor weiter. Ferienplanungen für dieses Jahr werden gekappt, Nerino kostet ganz schön, damit muss man absolut rechnen, wenn man sich einen alten Hund ins Haus nimmt. Muss er in eine Hundepension, ist er so gestresst, dass er mindestens zwei Tage nichts frisst, nicht gut, er ist ohnehin zu mager. Apropos Leine, Sie sollten sehen, wie er sich in der Stadt beträgt, da wird er zum wohlerzogensten Hund den ich kenne- er fürchtet sich wahrscheinlich in unbekannter Umgebung- er steht geduldig  im Drogeriemarkt  vor dem Deo-Regal, bis ich mich entschlossen habe, geht eng an mich gepresst zwei Schritte vor, stoppt, zwei Schritte vor, stoppt in der Warteschlange an der Kasse. Im Café legt er sich nieder und betrachtet interessiert das Geschehen auf der Straße. Besonders gerne schaut er Kindern zu. Würdevoll sind auch unsere Begegnungen mit anderen Hunden an der Leine. Während Große oder Kleine, Dackel oder Schäfer zähnefletschend, hechelnd, an der Leine zerrend den Angriff planen, gehen wir beide ruhig  vorbei, Nerino mit einem einem Seitenblick oder kurzem, verächtlichen Schnauben, ich mit einem mitleidigen Lächeln. Unterdessen schnüffelt er auch interessiert am Straßenrand. Obwohl er ein unkastrierter Rüde ist, markiert er nicht, er liest die hinterlassenen Messages, hinterlässt aber selber keine, es scheint, dass wir beide uns auch über das Verhalten im sozialen Netzwerk einig sind. Nerino rennt immer noch sehr gerne, ich kann ihn aber nicht frei laufen lassen, er trabt los und weiter, immer weiter, wenn er dann endlich stoppt, kann er mich nicht mehr sehen, weil seine Sehkraft  so schwach geworden ist und er findet nicht zurück. Aber an der Auszugleine kann er nun doch ein wenig rennen, dann bleibt er stehen und sieht sich um nach mir oder kommt zurück, ich bin sehr stolz auf diesen einen Erfolg meiner schwachen Erziehungsversuche. Ist keiner da, lasse ich ihn vor dem Haus oder in der Tiefgarage von der Leine, damit er das letzte Stück nach Hause frei rennen kann, das tut er in großen Sprüngen mit erhobener Rute, der ganze alte Hund Freude auf dem Weg zum Ort, wo er  zuhause ist.

Habe ich schon gesagt, wie hübsch Nerino jetzt ist mit seinem glänzenden schwarzen Fell und der distinguierten grauen Schnauze? Wir bekommen dauernd Komplimente. Ach Nerino, wie schmerzlich wird es sein, wenn Du gehen musst, warum tue ich mir das an? Ganz einfach: wenn du Dich beim Aufwachen am Morgen auf den Rücken drehst, um dir von mir den Bauch kraulen zu lassen, dann denke ich an den Köter im Canile, und ich weiß ganz genau, warum ich es tue.

Mariechen-Kalender und -Leinen

Limited Edition – HhM Merchandise

 

Eine kleine Auflage handgemachter, eleganter Hundeleinen mit Biokunstlederemblem und Hundehilfe Mariechen-Logo wechseln für gerade mal 15 € den Besitzer. Ein tierlieber Schneider mit Talent und Herz hat die schönen, tannengrünen Leinen gefertigt und seine Arbeitszeit gespendet. Die Leinen sind 1,5 m lang und robust. Die schicke Leine ist ein Statement für den Tierschutz, mit dem Sie Flagge bekennen. Oder eben einfach Gassi gehen. Bei Wind und Wetter. Und nebenbei mit dem Kauf einer Leine Gutes tun. Kurzum die Leine ist das Must-Have für den Vierbeiner. Vom Trendsetter bis zum stilsicheren Dackel – mit der Hundehilfe Mariechen Leine liegen Sie garantiert richtig.

Eine gute (Bastel)Fee hat uns angeboten, DIN A4- Kalender mit Bildern glücklicher und noch wartender Mariechenhunde zu basteln. Ein Kalender käme auf rund 10,-€ inklusive Versand. Highlight: als Kalenderkäufer können Sie ein Foto von Ihrem Mariechenschatz beisteuern, indem Sie es der Bestellung – mit der Bitte um Verwendung im Kalender – ergänzen. Die Frau hinter den hübschen Kalendern ist so lieb, die Produktionskosten der ersten 25 Kalender komplett zu übernehmen – das heißt für einen Kalender haben Sie etwas Schönes im Wohnzimmer und obendrein 2 Tage einem armen Hund die Existenz gesichert. Wenn das mal keine guten Gründe sind?

Schreiben Sie uns eine Nachricht, wenn Sie Interesse an Kalendern oder Hundeleinen haben. Wir brauchen die Bestellmenge und Adresse und geben Ihnen Bescheid, ob noch Leinen da sind. Wenn ja, nennen wir Ihnen das Konto für die Überweisung und sobald das Geld da ist, macht sich Ihre Leine auf den Weg zu Ihnen. So einfach und schön kann Tierschutz sein.

Der komplette Erlös wird – wie immer – unserer Schützlinge in Italien zugute kommen.

Wie gefährlich ist Leishmaniose?

Wie gefährlich ist Leishmaniose?

Immer mehr Hundebesitzer haben schon einmal von „Leishmaniose“ gehört. Einige haben sogar einen Hund, der „Leishmaniose-positiv“ ist. Und manche fragen sich, ob sie es riskieren sollen, einen Hund mit dieser Infektion bei sich aufzunehmen. Welche Chancen hat ein infizierter Hund? Könnte sich ein gesunder Hund bei einem infizierten Artgenossen anstecken? Oder könnte ein Leishmaniose-positiver Hund die Erreger auf Menschen übertragen? Hundehilfe Mariechen klärte diese Fragen mit Dr. Shiela Guzik, Tierärztin in Brilon

  • Mit der Klimaerwärmung und dem „Import“ infizierter Hunde soll sich die Sandmücke – sie ist der Überträger der Parasiten – und somit die Leishmaniose immer mehr auch in Deutschland ausbreiten. Was halten Sie von dieser Behauptung?

Das ist nicht ganz abwegig, wenn auch die Zusammenhänge immer wieder sehr reißerisch formuliert werden. Man schätzt, dass mittlerweile rund 100.000 Leishmaniose-positive Hunde in Deutschland leben. Und es ist tatsächlich möglich, dass ein Leishmaniose-positiver Hund die Erreger auf gesunde, also nicht-infizierte Artgenossen übertragen kann. Es gab sogar einen Fall in Deutschland, wo ein definitiv nicht befallener Hund nach einer Beißerei mit einem Leishmaniose-positiven Hund diese Infektion bekommen hat.

  • Es ist also nicht nur die Sandmücke der Überträger der Parasiten?

Der häufigste Übertragungsweg vollzieht sich über den Stich einer Sandmücke. Wenn sie bei einem infizierten Hund Blut gesaugt hat und danach sofort den nächsten Hund sticht, wird dieser aber nicht gleich infiziert, weil der Parasit mindestens fünf bis acht Tage braucht, um bestimmte Entwicklungsstadien zu durchlaufen und wieder die infektiöse Form für den Hund bzw. auch für den Menschen anzunehmen.

  • Leben denn in Deutschland schon so viele Sandmücken, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, von so einem Insekt gestochen zu werden?

Nein, noch ist die Wärme liebende Sandmücke bei uns nicht sehr verbreitet. Aber es hat sich im Laufe der letzten Jahre gezeigt, dass es noch andere Übertragungswege gibt, z. B. durch den Deckakt über das Sperma oder vom Muttertier per gemeinsamem Blutkreislauf auf die ungeborenen Welpen. Wird eine Leishmaniose-positive Hündin trächtig, werden bis zu 75% ihrer Welpen schon im Mutterleib angesteckt. Deshalb plädieren wir Tierärzte sehr dafür, Leishmaniose-positive Hündinnen zu kastrieren, was natürlich für infizierte Rüden gleichermaßen gilt. Hat der Hund bereits Symptome, kann auch eine Übertragung über Speichel, – Bindehaut-Sekret oder Urin erfolgen.

  • Wo in Deutschland wurde die Sandmücke gesichtet?

Regional begrenzt – beispielsweise in Baden-Württemberg entlang des Rheingrabens sowie in Rheinland-Pfalz im Raum Kaiserslautern und Saarbrücken. Die Sandmücken sind hier nicht eingeschleppt, sondern es handelt sich um natürliche Populationen. In der genannten Region in Rheinland-Pfalz wurden auch schon einige Fälle von Leishmaniose bei Hunden festgestellt, die nicht aus dem Ausland kamen und auch niemals dorthin verreist waren. Auch sonst gab es keinen anderen möglichen Infektionsweg als den Stich der Sandmücke. Ich denke, dass sich die Sandmücken – wie ja auch beispielsweise die Zecken – im Zuge der Klimaerwärmung immer weiter auch in Richtung Norden ausbreiten werden. Ein gewisser Prozentsatz der Sandmücken ist Träger bzw. Überträger der Leishmanien – und somit wird eine Spirale mit zunehmenden Leishmaniose-Fällen entstehen.

  • Welche Symptome sind typisch für eine Leishmaniose?

Die Leishmanien können Haut, Schleimhaut oder Organe schädigen. Hunde haben meist  Mischformen, d. h., es sind sowohl die inneren Organe als auch die Haut betroffen. Fast nie treten alle Symptome gemeinsam auf, so dass es oft nicht einfach ist, Leishmaniose zu erkennen. Dies umso mehr, als die Zeit zwischen dem verhängnisvollen Insektenstich und den ersten Symptomen (Inkubationszeit) einige Monate bis zu sieben Jahre betragen kann. Lymphknotenschwellungen, Durchfall, allgemeine Trägheit, Gewichtsverlust, Zahnfleisch- und Nasenbluten, Haarausfall, blutige oder schuppende Ekzeme vor allem an den Ohren, im Gesicht, an Gelenken und über Knochenvorsprüngen sind Hinweise. Aber auch auffallend starkes Krallenwachstum oder Veränderungen an den Ballen können ein Zeichen für Leishmaniose sein. Hinweisende Symptome sind z. B. Haarverlust um die Augen herum und Veränderungen der Ohrränder sowie offene Wunden, ohne dass es zu Verletzungen gekommen wäre.

  • Unter welchen Umständen besteht eine Ansteckungsgefahr für den Menschen?

Wenn der Leishmaniose-positive Hund offene Wunden oder Geschwüre hat und mit einem Menschen in Kontakt kommt, der ebenfalls eine offene Hautstelle beispielsweise durch eine Verletzung hat, ist theoretisch eine Übertragung möglich. Die geschieht aber natürlich nicht über die Luft, sondern ausschließlich durch den direkten Kontakt der wunden Stellen von Hund und Mensch.

  • Es gibt Tierärzte, die angesichts eines Leishmaniose-positiven Hundes sagen: „So einen Hund würde ich einschläfern!“ Wie stehen Sie dazu?

Es gibt zu Leishmaniose viele Meinungen. Manche dramatisieren, andere bagatellisieren. Einige meiner Kolleginnen und Kollegen sind der Auffassung, dass sogar Hunde, die einen ganz niedrigen Titer und keinerlei Symptome haben, nicht ins Land gebracht werden dürften. Die wünschen sich ein regelrechtes Verbot. Wurde der Hund schon ins Land gebracht und stellt man dann erst die Infektion fest, sollte er auf der Stelle euthanasiert werden. Diese Haltung verurteile ich sehr! Ich sehe mir die einzelnen Fälle genau an. Man sollte es sich jedoch gut überlegen, ob man einen solchen Hund aufnehmen möchte, insbesondere, wenn sein neues Zuhause ein Mehrhunde-Haushalt ist und sich darunter vielleicht ein älterer, chronisch kranker Hund befindet, dessen Immunsystem nicht mehr richtig arbeiten kann. Dasselbe gilt natürlich, wenn Menschen mit unzureichender Immunkompetenz im Haushalt leben wie sehr kleine Kinder oder Betagte, die gebrechlich und krank sind. Vorsicht ist also geboten – daran gibt es nichts zu deuteln.

  • Sie haben auch die Bagatellisierung des Problems angesprochen. Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang unter einer Bagatellisierung?

Bagatellisierungen kommen meistens von Laien. Man kann Aussagen lesen wie „Das wird doch alles aufgebauscht!“, „Das ist gar nicht schlimm!“ oder „Das müssen Sie gar nicht behandeln!“ In vielen Foren oder in sozialen Netzwerken findet man Kommentare wie „Es ist noch nie eine Übertragung von Hund zu Hund vorgekommen, geschweige denn von Hund zu Mensch!“. Das ist schlicht und einfach Unsinn bzw. die Unwahrheit. Das darf man nicht im Raum stehen lassen, auch wenn das Risiko sicherlich nicht groß ist. Aber auch ein so genanntes Restrisiko ist letztlich ein Risiko, das man nicht verschweigen darf. Es ist auch niemandem geholfen, wenn man irgendetwas beschönigt. Die infizierten Tiere bedürfen einer Behandlung, denn wir haben es mit einer chronischen Erkrankung zu tun, die schwere Formen annehmen kann und nach heutigem Kenntnisstand nicht heilbar ist.

  • Was ist mit den Hunden, die zwar laut Blutuntersuchung „positiv“ sind, aber nie Symptome bekommen?

Bei diesen Hunden arbeitet das Immunsystem so gut, dass es den Erreger so weit in Schach halten kann, sodass die Erkrankung niemals ausbricht. Diese Hunde haben meist einen sehr niedrigen Antikörpertiter, der mit der Zeit auch verschwinden kann. Aber das heißt nicht, dass der Hund komplett frei bzw. geheilt ist. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Erreger im Körper bleiben. Leishmanien verstecken sich in bestimmten Zellen, beispielsweise des Knochenmarks.  

  • Ist das Ansteckungsrisiko gering, wenn der „positive“ Hund keine Symptome hat?   

Genau! Das Ansteckungsrisiko ist dann sogar sehr gering. Beim normalen Hund-Hund-Kontakt ebenso wie beim normalen Mensch-Hund-Kontakt muss man sich dann nicht den Kopf zerbrechen. Da reichen die bekannten Hygieneregeln wie Hände waschen usw.

  • Die meisten „positiven“ Hunde werden mit dem Wirkstoff Allopurinol behandelt. Wie teuer sind diese Medikamente?

Das Allopurinol, das übrigens keine nennenswerten Nebenwirkungen hat, wird in Tablettenform zweimal täglich verabreicht, meist für längere Zeit. Das ist ein sehr preisgünstiges Medikament. Für einen 20-Kilo-Hund zum Beispiel entstehen Kosten in Höhe von zirka fünf Euro pro Monat. Wenn der Hund außer Allopurinol noch etwas anderes braucht, weil deutlichere Symptome auftreten oder der Antikörpertiter sehr hoch ist, verwendet man entweder Milteforan oder Glucantime. Mit Glucantime wären es für einen 20-Kilo-Hund bei vierwöchiger Behandlung etwa 110 Euro. Wenn man Milteforan verwendet, kommt man auf  200 Euro. Allerdings entscheidet über den Preis auch die Einkaufsquelle. Die Medikamente sind in Deutschland nicht zugelassen, also muss man sie über eine internationale Apotheke bestellen genau wie das Carbesia gegen Babesiose. Aber das sind keine dauerhaften Kosten, denn Milteforan oder Glucantime setzt man über vier Wochen ein und beurteilt dann den Therapieerfolg. Über längere Zeit wird nur das Allopurinol eingesetzt.

  • Was bewirkt Allopurinol im Körper?

Allopurinol tötet die Leishmanien nicht ab, sondern sorgt dafür, dass sie sich nicht weiterentwickeln bzw. vermehren können. Milteforan und Glucantime wirken leishmanizid, sprich: sie töten die Erreger ab. Was aber eben leider keine den Erreger komplett eliminierende Wirkung hat. Man kann aber die Erregerlast – so nennen wir das – deutlich senken.

  • Man kann also auch das Allopurinol nie absetzen, weil ja immer irgendwo noch Erreger unterwegs sind?

Es gibt Hunde, die keine Symptome und einen niedrigen Antikörper-Titer haben. Das bedeutet in Abhängigkeit von dem verwendeten Testsystem in Zahlen z. B. einen Titer von 1:50 bis 1:100 im so genannten IFAT-Test oder 7-15 im ELISA-Test. Von hohen Titern sprechen wir bei Werten über 1:800 bzw. über 45. Bei Hunden mit einem niedrigen Titer kann man in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt bzw. der Tierärztin nach einer gewissen Zeit oft zu einer Intervallbehandlung übergehen. Also beispielsweise so: Nur in den ersten sieben Tagen des Monats bekommt der Hund Allopurinol. Es ist übrigens ratsam, Allopurinol nicht länger als zwei bis drei Jahre ununterbrochen zu geben. Es ist zwar durchaus gut verträglich, kann aber eine Harnsteinbildung fördern. Die meisten Hunde vertragen das Medikament sehr gut, insbesondere wenn man bei der Ernährung darauf achtet, dass sie purinarm und insgesamt etwas proteinreduziert zusammengesetzt ist. Das vermindert das Risiko der Kristallbildung in den ableitenden Harnwegen.

  • Wie oft sollte der Hund tierärztlich untersucht werden und was wird dabei untersucht?

Anfangs würde ich eine vierteljährliche Kontrolle empfehlen, später kann man zu halbjährlichen Terminen übergehen. Ich rate dazu, nicht nur den Antikörper-Titer bestimmen zu lassen, sondern immer ein großes Blutbild mit einer Elektrophorese zu erbitten, damit man sieht, wie es um die Antikörper bestellt ist bzw. wie es um einzelne Eiweißkörper steht. Die Elektrophorese ist sehr häufig bei Entzündungen verändert, aber auch zum Beispiel bei Nierenproblemen, die noch im Verborgenen geschehen. Das funktionsfähige Gewebe der Niere kann bis auf ein Drittel zusammenschrumpfen, bevor man dem Hund etwas anmerkt. Auch zu einer Harnuntersuchung rate ich. Beispielsweise zeigt der Protein/Kreatinin-Quotient, UPC abgekürzt, an, ob die Nierenfunktion normal ist.

  • Allein mit der Bestimmung des Antikörper-Titers sollte man sich also nicht zufrieden geben?

Das Problem mit den Antikörpern ist ja, dass sie erst auf den Plan gerufen werden, wenn es eine bestimmte Richtung gibt in der Immunantwort, nämlich die so genannte Th2-vermittelte Immunantwort. Solange die Th1-vermittelte Immunantwort auf der zellulären Ebene vorherrscht, werden noch keine Antikörper gebildet, es kann sich aber schon etwas im Körper abspielen. Der Hund kann infiziert sein, man merkt es aber nicht, weil keine Antikörper da sind. Deshalb wird oft der direkte Erregernachweis empfohlen mittels PCR, also Polymerase-Kettenreaktion, und zwar aus Proben von Lymphknoten, Milz, Knochenmark, Konjunktivalabstrich, Urin oder Maulhöhle. Es gibt unterschiedliche Standpunkte darüber, wo sich die Erreger anreichern. Manche raten sogar zu regelmäßigen Erregernachweisen. Das bedeutet jedes Mal eine Biopsie. Wenn es um meinen Hund ginge, würde ich es nicht machen, denn ich halte es für viel zu stressig für das arme Tier. Und ich wüsste nicht, ob der Nutzen wirklich das Risiko einer potenziellen Reaktivierung durch den Stress übersteigt. Ich würde diese Untersuchungsmethode jedenfalls nicht als Routine-Kontrolle ansehen wollen.

  • Reicht also im Grund normalerweise der so genannte Mittelmeertest?

Durchaus. Wichtig zu wissen ist, dass die Leishmaniose häufig in Kombination mit anderen Infektionen auftritt, in der Regel mit Ehrlichiose, aber auch mit Babesiose und weiteren Infektionen. Oftmals besteht zuerst die Ehrlichiose – und die scheint einen Hund zu prädisponieren, dass er sich die Leishmanien „einfängt“ bzw. nicht so gut damit fertig wird. Deshalb ist es wichtig, dass man auch die Begleitinfektionen angeht, die ja ganz anders behandelt werden müssen. Wenn ein Hund einen relativ niedrigen Titer hat und trotzdem so vor sich hinkrepelt, muss man nachsehen, ob das Immunsystem sich noch mit anderen Dingen herumschlägt.  

  • Sollte man jeden Hund, den man aus dem Mittelmeerraum mitgebracht bzw. bekommen hat, bald untersuchen lassen?

Ja, dazu würde ich raten. Nach einigen Monaten sollte man noch einmal den so genannten Mittelmeer-Test wiederholen. Und zwar dann eben wirklich auf das gesamte Spektrum. Empfohlen von der ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) sind Tests auf Leishmaniose, Dirofilariose (Herzwurm), Babesiose und Ehrlichiose. Ich würde auf jeden Fall noch die Anaplasmose und Hepatozoonose dazunehmen, wenn man wirklich nichts übersehen will.

  • Warum gibt es so unterschiedliche Verläufe? Manche Hunde werden quietschvergnügt „uralt“ mit dieser Infektion, andere sind trotz intensiver veterinärmedizinischer Betreuung nicht zu retten.

Primär liegt das wie gesagt an dem Immunsystem des betreffenden Hundes. Es sind immer die Fragen: Wie lange hat das Tier das schon? Was ist bereits an Schäden gesetzt worden, die vielleicht nicht mehr reparabel sind, insbesondere im Bereich der Niere? Inwieweit kann eine Therapie etwas bringen? Wenn eine Leishmaniose ausbricht und sich die erwähnten Symptome ausprägen, führt die Erkrankung unbehandelt oft binnen sechs bis zwölf Monaten zum Tod. Bis dahin zeigen sich katastrophale Zustandsbilder.

  • Gibt es denn für diese Tiere irgendeine Aussicht auf Rettung?

Vereinzelt gibt es mal ein Wunder, so möchte ich sagen. Ich habe einige Fälle mitverfolgt, wo die Tiere vollkommen kahl, übersät von blutigen Stellen und bereits durch organische Störungen geschwächt waren, die sich aber durch eine intensivmedizinische Betreuung wieder berappelt haben. Das waren Tiere, für die ich – wären Sie auf meinen Behandlungstisch gekommen – nur noch einen Weg gewusst hätte, nämlich sie so schnell wie möglich zu erlösen. Aber es gibt immer wieder Tierschützer, die sich dieser Tierchen erbarmen und weder Kosten noch Mühen scheuen. Teilweise haben sich diese Hunde ganz wunderbar erholt und sahen regelrecht gesund aus mit ihrem dichten Fell. Seither denke ich: Man darf die Hoffnung nicht so schnell aufgeben. Allerdings muss man auch sehen: Eine solche intensivmedizinische Therapie kostet eine enorme Summe, die erst mal aufgebracht werden muss. Letztlich ist aber diese Botschaft wichtig: Wenn die Tiere einen Überlebenswillen haben und in ein umsorgendes Umfeld kommen, ist einiges möglich! Leishmaniose ist nicht von Vornherein ein Todesurteil, selbst bei den Schwerst-Erkrankten nicht. Vorhersagen lässt sich allerdings nichts.

  • Stimmt es also, dass ein ruhiges, strukturiertes Zuhause einem Leishmaniose-positiven Hund helfen kann, mit der Infektion gut klarzukommen? Stärken also die sprichwörtlichen „guten Hände“ das Immunsystem?

Ja, das ist sogar das A und O! Zusätzlich zur medikamentösen Therapie versteht sich. Denn die Psyche des Hundes entscheidet stark mit, wie das Immunsystem aufgestellt ist. Alles, was Stress verursacht, behindert Heilung. Auch Unterernährung, Kälte und Monotonie, wie sie oft in Auffangstationen und Caniles herrschen, dämpfen das Immunsystem. Eine meiner Patientinnen, eine kleine zuckersüße Hündin aus Spanien, die auch Leishmaniose mitgebracht hatte, war in ein sehr liebes, ruhiges Zuhause mit regelmäßigen Abläufen gekommen. Aber diese Hündin blieb leider extrem ängstlich. Sie hat draußen nur gezittert und regelrecht geschlottert. Wir haben alles Mögliche versucht, u. a. mit Bach-Blüten und mit pflanzlichen Beruhigungsmitteln, aber sie war von Grund auf verstört. Wir haben sie über einige Jahre begleitet, jedoch die Leishmaniose nicht in den Griff bekommen. Sie hatte nie Phasen, in der man sagen konnte, einen gesunden Hund vor sich zu haben. Sie blieb ein kränkliches Wesen und letztendlich musste ich sie wegen eines Nierenversagens erlösen. Ihren unveränderbar kränklichen Zustand habe ich in großem Maß darauf zurückgeführt, dass sie innerlich nie zur Ruhe gekommen ist. Sie lebte mit einem inneren Dauerstresspegel. Wenn sie nicht zu diesen fürsorglichen Menschen gekommen wäre, hätte sie sicher nur noch ganz wenig Zeit gehabt.

  • Millionen von Menschen leben im Mittelmeerraum und weitere Millionen verbringen alljährlich ihren Urlaub dort. Wird denn niemand von der Sandmücke gestochen? Sind sie alle immun?  

Ganz und gar nicht! Grundsätzlich sind alle Menschen empfänglich. Aber die meisten, die über ein gutes Immunsystem verfügen, stecken das relativ gut weg. Außerdem tritt die Infektion nicht zeitnah nach dem Stich auf, sondern meistens Monate später. Das kann sich in Form eines Hautknötchens zeigen, das sich entzündet und mit dem man auch eine Weile zu tun hat. Aber wer bringt das mit dem Urlaub in Verbindung, wenn der Monate her ist?

  • Spürt man denn den Stich der Sandmücke nicht?

Der Stich tut weh, aber diese Mücken stechen nachts. Und im Schlaf spüren wir diesen Einstichschmerz eher wenig bzw. wir wachen davon nicht auf. Außerdem hört man diese Mücke – ganz im Gegensatz zu unserer einheimischen Mücke – nicht. Sie ist lautlos. Dann hat man vielleicht eine kleine juckende Stelle, aber darüber denkt man nicht tagelang nach. Hinzu kommt: Welcher Allgemein-Mediziner hat die Leishmaniose im Hinterkopf, wenn sich ein Patient nicht wohl fühlt? Das Problem ist, dass die Erkrankung viele Gesichter haben kann.

  • Dann muss die Frage erlaubt sein, ob nicht auch die Urlauber bzw. alle Reisenden für die Verbreitung der Leishmaniose sorgen – und eben nicht nur die Hunde, die aus dem Süden zu uns kommen.

Ja, das ist ein berechtigter Gedanke. Touristen könnten zudem die Sandmücke oder ihre Larven im Gepäck mitbringen. Leishmaniose-Infektionen nehmen zu, es sind weltweit schon zwölf Millionen Menschen infiziert, denn diese Erkrankung ist ja nicht nur auf den Mittelmeerraum beschränkt.

  • Es wäre doch mal interessant, sich selbst testen zu lassen. Könnte es sein, dass der Arzt bzw. das Labor da etwas findet?

Aber natürlich kann das sein. Wobei man berücksichtigen muss, dass die Antikörper, die sich ja erst einige Wochen nach dem Kontakt mit dem Erreger bilden, einen höchsten Wert im Blut erreichen und dann wieder abfallen. So kann es sein, dass sechs Monate nach der Infektion keine Antikörper nachweisbar sind. Was aber nicht bedeutet, dass man keine Leishmanien im Körper hat.

  • Haben wir es in Europa unserem guten Ernährungs- und Gesundheitsstatus, unserem hohen Lebensstandard und damit einem stabilen Immunsystem zu verdanken, dass wir unsere eventuellen Leishmaniose-Infektionen nicht zu spüren bekommen?

Richtig! In Indien und Südamerika beispielsweise gibt es sehr schwerwiegende Krankheitsverläufe, die die Menschen regelrecht entstellen. Wichtig ist auch, um welche Art der Leishmanien es sich handelt. Im Mittelmeerraum überwiegt Leishmania infantum.

  • Was sollte man zur Prophylaxe tun, wenn man in die Mittelmeerregionen reist – ob nun mit oder ohne seinen Hund?

Das sind ganz einfache Maßnahmen: In der Dämmerung nicht ohne Mückenschutz unterwegs sein und nicht auf normale Moskitonetze vertrauen, denn die Sandmücke ist so winzig, dass sie durch die Maschen passt. Wenn der Hund mitreist, sollte er ein Insektenschutz-Halsband tragen oder regelmäßig alle 14 Tage ein Spot-on bekommen. Und natürlich nachts nicht draußen schlafen müssen …

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen den persönlichen fachlichen Rat nicht ersetzen können!

Liebe auf den zweiten Blick – der Segugio maremmano

Zugegeben, als vor 7 Jahren eine entzückende 15 Wochen alte Mischlingshündin der Rasse Segugio italiano a pelo raso (übersetzt: kurzhaariger Italienischer Laufhund) in der Farbgebung schwarz-loh bei uns einzog, war es um die ganze Familie geschehen: Weit und breit gab es keinen schöneren, eleganteren, liebenswürdigeren, intelligenteren, sportlicheren und witzigeren Hund als unseren! Fortan waren wir überzeugte Fans dieser alten italienischen Jagdhunderasse, die außerhalb Italiens so gut wie nicht bekannt ist. Wir lernten zwar irgendwann, dass es den Segugio italiano auch noch in einer rauhaarigen Variante (a pelo forte) und als hellbraunen Farbschlag gibt, aber vollkommen ahnungslos waren wir, als wir Anfang 2017 gefragt wurden, ob wir eine 6jährige Segugio maremmano-Hündin als Pflegehund aufnehmen könnten.

Segugio maremmano? Zuerst dachten wir an eine Kreuzung aus Segugio italiano und dem großen weißen Herdenschutzhund Maremmano. Aber weit gefehlt. Der Segugio maremmano ist ein vor allem in der Toskana verbreiteter Schlag des Segugio italiano und hierzulande noch unbekannter als dieser. Auch bei ihm gibt es die kurz- und rauhaarige Variante und mehrere Farbschläge: Vorherrschend ist die gestromte und bei jedem Hund einzigartige Zeichnung, die an Hunderassen wie Boxer und Bardino, aber mitunter auch – was manche Menschen irritieren mag – an Bullterrier u.a. Molosserartige erinnert. Daneben gibt es auch rotblonde Hunde und solche mit schwarzen Abzeichen. Bei allen können weiße Stellen v.a. an Stirn, Hals, Brust und Beinen auftreten. Im Gegensatz zu dem schlanken und hochbeinigen Segugio italiano ist der Segugio maremmano eher kompakt und stämmig gebaut. Mit einer Schulterhöhe von 45 bis 54 cm und einem Gewicht von 13 – 23 kg hat aber auch er die perfekte Größe für Aktivitäten aller Art, wie zum Beispiel Apportierspiele, Fährtentraining oder auch einfach nur lange Wanderungen.

Leider besticht der Segugio maremmano die meisten Menschen nicht auf den ersten Blick durch sein Äußeres. Dies liegt möglicherweise auch daran, dass die Rute dieser Hunde in den allermeisten Fällen kupiert wird – manchmal so extrem, dass der Rest kaum noch als Stummel bezeichnet werden kann. Dadurch wirkt der Rumpf oft unförmig. Uns erging es anfangs nicht anders. Unsere Pflegehündin als hübsch zu bezeichnen, wäre uns erst einmal nicht so ohne Weiteres in den Sinn gekommen. Die Schönheit dieser Hunderasse erschließt sich tatsächlich oft erst nach einer gewissen Zeit – die aparte Zeichnung, die jeden Hund zum Unikat macht, die sanften braunen Augen, das weiche Fell – all das in Verbindung mit dem wunderbaren Charakter dieser Hunde verändert nachhaltig die Sichtweise auf diese völlig verkannte und von manchen Menschen als eher unscheinbar empfundene Hunderasse.

Der Segugio maremmano zeichnet sich durch sein freundliches, sanftes, anhängliches und sensibles Wesen aus. Er ist sehr intelligent und geht eine innige Bindung zu seiner Bezugsperson ein, was ihn zu einem gut erziehbaren Begleiter macht. Da die meisten dieser Hunde in ihrem vorherigen Leben jagdlich geführt wurden, müssen sie am Anfang im neuen Zuhause unbedingt an der Leine bzw. Schleppleine bleiben. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass sie nach einiger Zeit gut abrufbar sind und in wildarmem Gebiet auch frei laufen können. Es sind aktive und sportliche Hunde, für die gemeinsame Unternehmungen mit ihren Besitzern das Größte sind, ganz egal, ob es sich dabei um ausgedehnte Spaziergänge, Fahrradfahren, Apportiertraining, Agility, Fährtensuche oder Mantrailing handelt. Im Haus dagegen sind Segugi sehr ruhig und ausgeglichen, und sie schätzen ein weiches Körbchen oder einen gemütlichen Sofaplatz, auf dem sie sich an ihren Menschen kuscheln können.

Da der Segugio maremmano oft in der Meute gehalten wird, ist er i.d.R. sehr sozialverträglich mit anderen Hunden und eignet sich daher hervorragend für einen Mehrhundehaushalt. Auch mit anderen Tieren kann er oft vergesellschaftet werden. Damit ist er der ideale Familienhund, und es wäre den vielen Segugi, die das Glück haben, von Tierschutzorganisationen gerettet zu werden, zu wünschen, dass sie eine Familie finden, in der sie ihre tollen Eigenschaften entfalten können!

L‘ inverno caldo – Wärme für frierende Hunde

Helfen Sie mit!

Aktion L’inverno caldo oder Gemeinsam Hunde(-Seelen) wärmen

Gibt es etwas Schöneres, als nach einem ausgedehnten Winter-Spaziergang nach Hause zu kommen, sich mit einer Tasse Tee und ein paar Plätzchen aufs Sofa zu kuscheln und zuzusehen, wie einem wohlig müden Hund die Augen schon im Sitzen zufallen? Und später seinen tiefen Atemzügen oder seinem vertrauensvollen Schnarchen zuzuhören …   Was schenkt mehr Behaglichkeit und inneren Frieden?

Wir alle wissen, dass es viele Hunde gibt, die noch nie ein geheiztes Zimmer betreten haben, geschweige denn eng angeschmiegt an ihren Menschen auf einem Sofa liegen durften. Dieser Gedanke tut vielen Menschen weh. So auch einer anonymen Spenderin, die mit sage und schreibe 2000 Euro ein Zeichen gegen diesen Schmerz setzen wollte und mit der großartigen Summe für ein halbes Jahr zwei warme Plätze in der Hundepension Gli Amici di Argo in Arezzo gebucht hat. Wir von Hundehilfe Mariechen durften bestimmen, welche Hunde hier einziehen sollen.

Unsere Wahl fiel auf sechs Setter-Welpen. Sechs? Ja, Sie lesen richtig! Dieses mathematische Kunststück ist der Pensionsleiterin Donatella und ihrer Herzensgüte zu verdanken. Sie stellte kurzerhand folgende Rechnung auf: „3 kleine Hunde = 1 großer Hund“. Donatella könnte die Pensionsplätze deutlich lukrativer an italienische Hundebesitzer bzw. deren Vierbeiner vergeben. Die Plätze sind begehrt, und gerade über Weihnachten ist sonst alles ausgebucht, denn auch italienische Familien wollen in dieser Zeit verreisen, und viele suchen jetzt nach einer Betreuung für ihre Lieblinge.

Donatella verzichtet großzügig auf etliche Einnahmen, um uns bzw. den Hunden, die noch kein Zuhause gefunden haben, zur Seite zu stehen. Die Generosität von Donatella und die gigantische anonyme Spende haben uns umgehauen – und beflügelt, das Projekt L’inverno caldo (= der warme Winter) ins Leben zu rufen, eine Kooperation zwischen der Pension Gli Amici di Argo und Hundehilfe Mariechen.

Bitte helfen Sie uns dabei, weitere Pensionsplätze zu buchen! Jeder Betrag ist willkommen! Es kostet 150 Euro, einen Hund einen Monat lang in dieser umsorgenden Pension gut durch den Winter zu bringen. Wir wollen es schaffen, vor allem älteren und mageren Hunden, die extrem unter der Kälte leiden, einen warmen Winter zu schenken. Die Gegend um Arezzo ist neben der Region um Pistoia das kälteste Gebiet der Toskana.

Lassen Sie uns gemeinsam Hunde(-Seelen) wärmen!

 

Kontakt:

Diana Vogt
erreichbar: ab 18 Uhr
Festnetz: 0931/4174361
Mobil: 015904129461

Weihnachtsaktion

Weihnachten im Schuhkarton

Die Läden quellen seit Wochen von Lebkuchen, Spekulatius und Weihnachtsmännern über, im Radio laufen die alljährlichen, vermeintlich unentbehrlichen Hits hoch und runter und der ein oder andere beschäftigt sich schon mit dem Basteln eines Adventskalenders für die Kinder oder ist auf der Suche nach Geschenken. Unbestritten, Weihnachten rückt täglich näher, der Sommer hat sich erst nicht so recht verabschieden wollen, hat dem Herbst nun aber endgültig Platz gemacht. Die Tage werden kürzer und kälter, das Leben wird beinahe vollständig nach drinnen verschoben und wenn man schon raus muss, dann aber mit der dicksten Jacke, die der Schrank hergibt und dutzenden von Schals, Handschuhen und Mützen. In der Vorweihnachtszeit ist das Entschleunigen des Alltags für viele Menschen ein erklärtes Ziel. Sie trotzen der Hektik und schlendern gemütlich über Weihnachtsmärkte, sie schaffen sich freie Zeit, um Plätzchen zu backen und genießen die Zeit mit der Familie.

Auch in diesem Jahr wollen wir in der besinnlichen Vorweihnachtszeit, die für so viele Menschen für Liebe und Zusammensein steht, an all die Hunde und Katzen erinnern, die im italienischen Tierheim sitzen und sich nichts sehnlicher als ein eigenes Zuhause wünschen. Viele von ihnen hatten bisher kein schönes Leben, wurden fern ihrer Besitzer gehalten und waren mehr Werkzeug als Lebewesen. Im Tierheim erfahren sie zum ersten Mal Liebe, werden regelmäßig gefüttert, gestreichelt und tierärztlich versorgt. Was für uns selbstverständlich zum Leben eines Hundes dazugehört, wie Spaziergänge, Nähe und Kuschelstunden, ist den armen VIerbeinern fremd. Sie wissen womöglich gar nicht, was das bedeutet: ein Zuhause zu haben. Im Tierheim blühen viele von ihnen auf und legen ihre Scheu ab, andere geben sich langsam auf, weil ihnen der intensive Kontakt zum Menschen fehlt, der trotz aller Fürsorge der Tierpfleger bei der Menge an Hunden im Tierheim nicht möglich ist.

Der Winter in Italien ist eisig kalt, die Winde heimtückisch. So zieht die Kälte durch die Zwinger und lässt die Hunde zittern. Gerade kranke oder Hunde mit kurzem Fell haben im Winter ganz schön zu kämpfen. Älteren Hunden schmerzen die Knochen, außerdem steigt das Risiko zu erkranken bei dem nasskalten Wetter drastisch an.

Wir haben einen Wunschzettel mit all denen Dingen, die den Vierbeinern die Zeit des Wartens auf die richtigen Menschen versüßen, erstellt.
– Hundebetten / -körbchen, Decken, Handtücher
– Hundefutter, Kauknochen, Leckerchen
– Näpfe
– Spielzeug für Hunde / Welpen
– Leinen, Halsbänder, (Sicherheits-)Geschirre
– Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, auch abgelaufenes
– Wurmkuren, Flohshampoo, Zeckenschutzhalsbänder
– Katzenfutter, -bettchen, -spielzeug

Falls Sie den einen oder anderen Wunsch wahr werden lassen möchten, packen Sie doch ein kleines Päckchen, schreiben Sie uns gerne, welchen Vierbeiner Sie beschenken möchten und schicken Sie Ihr Paket bis zum 7. Dezember an:

Moni Barth
Paradeisstr. 8
97262 Hausen bei Würzburg

Helft uns. Gemeinsam schaffen wir es, die Hunde warm, satt und zufrieden durch den Winter zu bringen. Und wer weiß, vielleicht findet die eine oder andere Fellnase vor dem Winter noch ihr Zuhause.

Wir wünschen euch schon jetzt eine schöne Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest!

Euer Team der Hundehilfe Mariechen