Wasser bis zum Hals! Bitte helft!

WIR SUCHEN FREUNDE IN DER NOT FÜR UNSERE HUNDE IN DER TOSKANA

 

 

–> Hier der Flyer zum Text als PDF: flyer-lush

In der Gegend um Arezzo in der Toskana/Italien ist um den 28. Juli starker Regen niedergegangen und hat schwere Überschwemmungen verursacht. Davon betroffen sind nicht nur Häuser, Straßen und landwirtschaftlich genutzte Flächen sondern leider auch unser Kooperationstierheim in Policiano. Das Wasser hat dort den Boden unterspült und Erde mitgerissen. In den Hundeausläufen und um die Zwinger herum gibt es klaffende Löcher im Boden, die drohen weiter aufzubrechen.
Die Hunde im Heim sind durch die außergewöhnlichen Umstände verängstigt und völlig durchnässt, da das Wasser bis in ihre Zwinger gedrungen ist. Hundehütten und Sonnenschutzsegel wurden beschädigt und manche Tiere müssen notgedrungen in andere schon belegte Zwinger umgesetzt werden. Die selbstlosen italienischen Helfer*innen vor Ort tun ihr Menschenmögliches, um die Lage soweit zu sichern, dass kein Hund zu Schaden kommt. 

Leider ist es in der Toskana üblich, dass die zahlreichen Jäger und Schäfer ihre Hunde auf abgelegenen Grundstücken in Zwingern oder dürftigen Schuppen unterbringen und an Ketten anbinden. Diese Hunde werden von ihren Haltern in einer lebensbedrohlichen Situation wie dieser oft völlig im Stich gelassen. 

Viele toskanischen Hunde haben daher nicht die Chance, sich wie unsere Tierheimschützlinge selbst auf Hundehüttendächern bei steigendem Wasserpegel in Sicherheit zu bringen. Glücklicherweise kennen manche der Jäger unser Tierheim und geben Hunde ab, die sie nicht mehr „brauchen“ oder versorgen können oder wollen. Die ersten Anrufe sind bereits im Tierheim eingegangen und deshalb rechnen wir damit, dass in den kommenden Tagen weitere Hunde von Jägern in Policiano abgegeben werden. Doch die Kapazitäten für eine sichere Unterbringung im Tierheim sind erschöpft und es ist nicht sicher, ob noch mehr Regen folgen wird. 

Daher benötigen wir dringend Eure Hilfe.

Wir suchen händeringend nach Pflegefamilien, die trotz Ferienzeit einen Hund aufnehmen können.
Wer sich gerne weiter informieren möchte, kann nachlesen unter:
https://www.hundehilfe-mariechen.de/pflegestelle-werden/

 

 

…oder direkt Diana Vogt per Email oder Whatsapp anschreiben
(bitte ausschließlich Textnachrichten):

diana.vogt@hundehilfe-mariechen.de
0159-04129461
Ab 18:00 Uhr 

 

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Natürlich freuen wir uns auch über Hilfe in Form einer Geldspende auf unser Spendenkonto:

Hundehilfe Mariechen e.V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29 7635 1560 0425 1521 21
BIC: BYLADEM1HOS

Betreff: Hochwasser-Hilfe

 

Hundehilfe Mariechen e.V. ist gemäß Freistellungsbescheid vom 12.06.2017 des
Finanzamts Nürnberg-Zentral berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.
Für Spenden ab 200 € erhalten Sie von uns eine Spendenquittung zum Anfang des folgenden Kalenderjahres.
Natürlich benötigen wir hierzu auch Ihre Anschrift (bitte kurze Info an Joachim Schwabe).
Bei Spenden bis 200 € genügt dem Finanzamt ein Überweisungsbeleg (Kontoauszug).

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♥♥♥ Spontane Hochwasser-Hilfe wurde uns bereits von dem tierliebenden Team des
LUSH Shops in Würzburg zugesichert:

Samstag, den 03.08.2019 findet im Shop in Würzburg ein Charity Pot Event statt.
Unter den Motti Wohltätigkeit in einer Creme und Hände fetten, Hunde retten geht der
gesamte Gewinn aus dem Verkauf der LUSH Charity Pot Hand- und Bodylotion
an diesem Tag an die Hundehilfe Mariechen. 

Kommt bei LUSH vorbei und holt Euch eine wohlriechende Lotion:

  • 45 ml für 5,95 €
  • 230 ml für 19,95 €

Komplett vegan und tierversuchsfrei!

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–> Mehr aktuelle Info und weitere Spendenaktionen unserer Mariechen-Freund*innen findet Ihr auf der Facebookseite der Hundehilfe Mariechen

 

 

 

Baffo berichtet: Hund und Kind-wie kann es gelingen

Lieber Mensch,

endlich ist es soweit: Das lang ersehnte neue Familienmitglied ist da.

Ich habe mein Frauchen mal sagen hören, dass Tiere, besonders Hunde, ganz toll für Menschen,und besonders für kleine Menschen sein sollen. Bestimmt hast du schon Bilder im Kopf wie deine Kinder mit mir schmusen, toben und spazieren gehen.

Damit wir richtig gute Freunde werden können, gibt es ein paar wichtige Regeln, die du und deine Kinder unbedingt beachten sollten. Ich spreche hier mal stellvertretend für alle meine Artgenossen:

Gib mir Zeit. Ich habe vielleicht einige sehr unschöne Dinge erlebt, die mich verängstigt haben könnten. Dazu die neue, fremde Umgebung mit all seinen neuen Geräuschen und Gerüchen. Das verunsichert mich möglicherweise erstmal.

Lass mich zu dir kommen. Ich möchte zuerst an dir schnuppern um zu erkunden, wer du bist. Dann kannst du mich möglicherweise streicheln. Am liebsten an der Seite oder unter dem Kinn (da sind die Geschmäcker meiner Artgenossen verschieden). Von oben macht mir oft Angst.

Gib mir einen geschützten, ruhigen Platz nur für mich. Das kann eine Decke sein oder auch ein Körbchen. Dieser Platz soll nur mir gehören. Wenn ich mich hierher zurückziehe, soll niemand mich stören. Auch nicht deine Kinder. Das klappt auch schon mit den ganz Kleinen. Ich war vor einiger Zeit mit meinem Frauchen zu Besuch bei Freunden in einer anderen Stadt. Da gab es vier Kinder. Das Jüngste war etwas über ein Jahr. Natürlich wollte es mich die ganze Zeit anfassen. Aber mein Frauchen war immer da und hat aufgepasst. Streicheln hat sie nur erlaubt, wenn ich von mir aus gekommen bin. Und nur mit ihrer Hilfe. Ist die Kleine zu meiner Decke gekommen und wollte mich da streicheln, hat mein Frauchen jedes Mal gesagt: „Da will er alleine sein, da kannst du ihn nicht streicheln.“ Nach einiger Zeit hat die Kleine verstanden, dass sie nicht alleine an mich ran darf. Sie ist dann immer zu Frauchen gegangen, hat sie an die Hand genommen und zu mir hin geführt. Dann hat sie auf mich gezeigt und Frauchen angesehen. Das war wie fragen.

Lasse deine Kinder, besonders die kleinen, niemals allein mit mir. Auch wenn du denkst, ich bin der liebste Hund der Welt. Vielleicht passiert es doch einmal, dass dein Kind auf mich fällt, mich an den Ohren zieht oder mir sonst irgendwie unabsichtlich wehtut und ich dann vor lauter Schreck zubeiße.

Knurren ist meine Art zu sagen: „Das ist mir zu viel. Geh weg. Lass mich in Ruhe.“ Respektiere das, sonst sehe ich irgendwann keinen anderen Ausweg mehr, als meiner Bitte durch Zuschnappen Nachdruck zu verleihen.

Bedränge mich nicht. Ich brauche immer die Möglichkeit, weg gehen zu können. Ziehe ich mich also zum Beispiel unter einen Tisch zurück, lasse deine Kinder nicht hinterher krabbeln. Kann ich nicht weg, könnte es sein, dass ich beiße.

Starre mir nie in die Augen. Das wirkt auf mich bedrohlich. Ich könnte das sogar als Aufforderung für einen Kampf verstehen.

Lasse deine Kinder nicht hinter mir her- oder von mir wegrennen. Das macht mir Stress oder weckt meinen Jagdinstinkt.

Vermeide Lärm. Ich habe sehr empfindliche Ohren. Besonders wildes Kindergeschrei könnte mir unangenehm sein.

Vielleicht denkst du jetzt: „ Oh je. Das ist so viel.“ Ja, das ist viel. Aber wenn ihr all diese Dinge beherzigt, steht einer wundervollen Freundschaft nichts mehr im Weg.

Ich wünsche dir und deiner Familie eine ganz tolle Zeit!

Dein Baffo

Ausbruchguide

 

 

Ausbruchguide PDF

Unseren neuen Mitbewohnern aus dem Tierschutz sind viele Situationen fremd.
Sie wissen nicht, dass sie ab jetzt zu uns gehören und können sich schnell aus dem
Staub machen, wenn sie sich erschrecken oder einfach, weil sie eine sich bietende
Gelegenheit nutzen.
Daher ist es für alle frisch gebackenen Hundehalter*innen lohnenswert, sich unsere
Sammlung möglicher Szenarios und Tipps anzusehen:

Man öffnet die Haustür / die Heckklappe des Autos / das Gartentürchen und ein haariger
Blitz schießt vorbei ins Freie. Gruselig ist das vor allem, wenn der Hund mit der Umgebung
nicht vertraut ist und von alleine nicht zurückfindet.

Tipps: Ein Zettel an der Türe (ACHTUNG – HUND !) kann helfen das zu verhindern.
Auch ein Kindergitter im Flur (die sogenannte Schleusenmethode) oder ein Geschirr
mit Kurzführleine, das der Hund dann im Haus trägt und woran man ihn in kritischen
Momenten festhalten kann, sind sinnvoll. Im Auto ist das Sichern des Hundes ohnehin
Pflicht. Hunde die gern ihre Geschirre abstreifen, könnten in einer Transportbox mitfahren.

Etliche Hunde sind Meister der Entfesselung und winden sich innerhalb einer Sekunde
aus einfachen Geschirren – aus Halsbändern sowieso. Beim Spaziergang kann der Hund
sich erschrecken (vor einer vorbeifliegenden Drohne / der lauten Müllabfuhr / einem
Skateboard …). Andere suchen ihre Menschen, wenn sie fest angebunden wurden und
befreien sich deshalb.

Tipps: Bei unsicheren Hunden hat es sich bewährt nicht nur ein Panikgeschirr zusätzlich
zum (Zugstopp-)Halsband anzulegen, sondern die Leine vom Panikgeschirr in den eigenen
Gürtel einzuhaken oder eine Joggingleine mit Bauchgurt zu verwenden.
Da die Hundemarke nur lesen kann, wer nah genug an den Ausgebüxten herankommt
und manche entlaufene Hunde Menschen meiden, kann es praktisch sein, die
Telefonnummer in großen Ziffern auf das Halsband / das Geschirr zu schreiben oder
eines entsprechend mit Nummer anfertigen zu lassen. Im Netz werden zudem diverse
Varianten von GPS -Trackern angeboten.

Unsere Vierbeiner zerkauen ganz gerne mal Knochen / Spielzeug / Schuhe / Fußleisten
oder den Griff der Handbremse. Eine Leine ist da eine der leichteren Übungen für sie. Es
geht ganz fix und ehe man misstrauisch wird, hat der Hund es schon geschafft.
Tipps: Statt den Hund an einen festen Gegenstand anzuleinen, gewöhnt man ihn lieber
daran, für kurze Zeit allein zu bleiben. Auch hier kann die Transportbox dem Hund
helfen, die ungewohnte Situation anzunehmen. Wenn es dann doch passiert ist, kann
die durchgebissene Leine zum Kurzführer umfunktioniert und für den Hausgebrauch
eingesetzt werden.


Katzen klettern, Hunde buddeln. Das stimmt so nicht – Caniden beherrschen nämlich
beides. Für manchen Hund der jagen oder der den Duft einer läufigen Hündin verfolgen
will, ist ein 3 m hoher Zaun kein Hindernis. Wenn er nicht darüber springt oder klettert,
quetscht er sich eben unten durch den Spalt zwischen Maschendraht und Boden.
Tipps: So lange man nicht weiß, ob der Hund ein notorischer Ausbrecher ist oder ob
er versteht wie man Klinken herunter drückt, sollte man ihn nicht alleine im Garten
herum laufen lassen. Es empfiehlt sich, ihn an die Schleppleine zu nehmen und ihn erst
einmal im Auge zu behalten.

Für Hundehilfe Mariechen e.V. Text und Zeichnungen: Fabrizia Vanetta Grafik: Steve Massy (2019)

 

 

 

Mariechen-Stammtisch

Liebe Mariechenfreunde,

unser Stammtisch findet einmal monatlich statt.

Wir treffen uns traditionsbewusst in der Pizzeria. Dort dürfen wir Hunde Heimatduft schnuppern und italienischen Klängen lauschen – die Pizza behalten die Menschen leider für sich. Kommt also lieber satt zu unserem Meeting, dann ist es weniger grausam den Menschen beim Essen zuzusehen.

Hiermit lade ich euch also herzlich zum Stammtisch ein in das

Ristorante Tiramisu
Wolfstalstr. 47
97209 Veitshöchheim

Mittwoch, 04.09.2019

Wir treffen uns jeweils um 18:00 Uhr. Über vorherige Anmeldung würden wir uns freuen. Parkplätze sind vorhanden. Mobilisiert eure Leinenträger!

Ho ho ho

Euer Pluto

Anmeldungen bitte an:

andrea.popp@hundehilfe-mariechen.de

joachim.schwabe@hundehilfe-mariechen.de

Warum Anleinen nicht wehtut und leinenlos nicht lässig ist

„Amy, hierher! HIERHER hab ich gesagt! Amy komm sofort her, aber flott!“

Ersetze Amy wahlweise durch Balu, Luna oder einen Hundenamen deine Wahl und schon erhältst du die typische Situation, die sich mehrmals täglich auf einer Wiese oder im Park abspielt. Meistens ist das alles nur Spaß, denn bekanntlich will jeder Hund nur spielen und tut niemandem etwas. Doch was, wenn der große schwarze Rex auf ein kleines Kind zu rennt und sich nicht abrufen lässt? Oder wenn Bello beim Spielen versehentlich über die stark befahrene Straße läuft?

Mit gutem Grund ist das Thema Leine stark diskutiert. Denn natürlich will jeder Hundebesitzer seinem Vierbeiner möglichst viel Auslauf ermöglichen. So eine Leine schränkt ein: Zum einen kann der Hund nicht mehr laufen, wohin er will und ist auf einen begrenzten Radius eingeschränkt. Doch auch Herrchen oder Frauchen müssen sich mit der Leine in der Hand herumschlagen, spätestens mit zwei Hunden wird das Ganze zu einem einzigen Chaos. Die einfachste Lösung: Ableinen und laufen lassen. Doch ganz so einfach ist das leider nicht.

Auf Mitmenschen aufpassen…

Viele Hundebesitzer vergessen nämlich die Welt um sich herum. Vor allem sollte man Rücksicht gegenüber Personen nehmen, die Angst vor Hunden haben – und diese Menschen sind aus der Ferne nicht an einem Warnschild zu erkennen. Das bedeutet also zunächst, dass der freilaufende Hund immer an die Leine gehört, sobald sich Personen nähern. Vor allem bei kleinen Kindern, die unerwartet auf Tiere reagieren können, gilt höchste Vorsicht. Außerdem darf der Hund niemals das eigene Sichtfeld verlassen.

… und den eigenen Vierbeiner beschützen

Für die Leine spricht noch viel mehr: Denn auch der Hund wird dadurch geschützt. Ob im Straßenverkehr oder auch vor anderen Hunden. Denn nur, weil dein Hund „doch nur spielen“ will, hat das nichts zu bedeuten. Triffst du auf einen angeleinten Hund, könnte es sein, dass dieser nicht so spielfreudig ist – dank Leine ist es kein Problem, Abstand zu halten. Unangeleint sähe das ganz anders aus.

Besonders die ersten Monate nach der Adoption sind wichtig, da Hund und Besitzer sich gegenseitig kennen lernen müssen. Es gilt herauszufinden, wie die Fellnase auf Menschen, Artgenossen und andere Tiere reagiert. Denn: Nur weil der Hund anfangs keinen Jagdtrieb gezeigt hat, hat das nichts zu bedeuten. Oft stellt sich dieser erst Monate später heraus. Dadurch gefährdet der Hund das Wild und sich selbst. Eine Gefahr, die durchs Anleinen ganz leicht zu vermeiden ist.

Darf mein Hund also nie wieder ohne Leine laufen?

Sofern sich der Hund zuverlässig abrufen lässt, ist gegen leinenloses Spielen auf der gekennzeichneten Hundewiese oder in wildarmen Gebieten nichts einzuwenden. Zumindest dann, wenn es sich um einen folgsamen und nichtjagenden Hund handelt. Wenn Leute kommen, muss er sofort angeleint werden. In Stadtgebieten ist die Leine ohne Ausnahme jederzeit verpflichtend. Und auch neue Hunde gehören sicherheitshalber die ersten 10-12 Monate angeleint, bis sich ihr Charakter einschätzen lässt. Frühestens dann darf ohne Hundeleine gespielt werden – bei manchen Vierbeinern kommt dieser Moment erst nach Jahren oder sogar nie.

Aber keine Sorge um deinen Liebling, er darf sich weiterhin austoben und rennen: hier kommt die Schleppleine ins Spiel. Mit ihr hat der Hund einen großen Radius zum Laufen und Schnüffeln, kann bei Gefahr aber schnell herangeholt werden. Der Umgang mit Schleppleine mag beim ersten Mal ungewohnt sein, spätestens beim zweiten Mal hat man aber den Bogen raus. Die Anschaffung lohnt sich: Eine kleine Investition mit großer Wirkung – so kann Amy trotz Leine ihren Spaziergang auskosten.

Roky’s Report

Wie lange bin ich hier?

Seit ich denken kann. Es ist schwer die Orientierung zu behalten. Meine Zelle ist 8 Schritte lang und 4 Schritte breit. Der Betonboden ist kalt und feucht. In einer Ecke steht ein Blecheimer mit etwas Wasser. Das Wasser ist abgestanden und faulig, aber immerhin vorhanden. Meine Notdurft verrichte ich ganz am Rand, versuche möglichst wenig in meinem Gefängnis zu hinterlassen.
Es ist dunkel. Stockfinster. Ich kann trotz meiner guten Augen nichts erkennen. Aber ich höre sie. Die anderen. Ihr Atmen, ihr Wimmern. Und ich rieche sie. Ihre Angst. Wir alle haben entsetzliche Angst. Angst, dass das Licht angeht. Angst, weil ER dann kommt…

Wenn wir hören, dass ein Auto vorfährt, ist es sekundenlang absolut still. Totenstill. Vor Schreck halten wir alle gleichzeitig die Luft an und horchen. Synchron, so als hätten wir es einstudiert.

Dann können wir die aufsteigende Panik nicht mehr kontrollieren. „Du musst dich verstecken!“, schreit es in mir.“ Los doch! Weg! Du musst weg!…“ Ich bin gelähmt. Wo soll ich hin? Wo??? Da ist doch nichts…

Ich rolle mich so klein es geht in die hinterste Ecke, meine Schnauze so tief es geht in meine Pfoten begraben. Ich wünsche mich weg. Dass ich unsichtbar wäre. Mit geschlossenen Augen und voller Konzentration muss es doch irgendwann klappen. Doch meine Muskeln zittern so sehr, dass ER selbst unsichtbar mein Schlottern hören und mich finden würde.

SEINE laute, harte, böse Stimme versetzt uns alle in Panik. Zu wem wird ER gehen? Und warum? Wird ER mich nur schlagen, anschreien, auslachen wegen meiner Angst oder wird ER mich an den Strick legen und nach draußen zerren? Mit den anderen Männern mich verhöhnen, nach mir treten, mich am Strick hochziehen und strangulieren? Sich amüsieren, wie ich strample, um wieder Boden unter meine Pfoten zu bekommen, damit ich nicht ersticke? Wird ER mich wieder in das Auto stecken mit den anderen? In den dampfenden, sonnenheißen Laderaum? Viel zu eng für uns alle. Dann können wir nur hoffen die stundenlange Warterei in dem luftdichten Transporter zu überleben.

Wenn wir aussteigen beginnt eine Tortur. Wir müssen Jagen. Manchmal Wildschweine, manchmal Hasen. Einmal habe ich das Kaninchen nicht erwischt. Ich bin gerannt wie verrückt, aber es war einfach zu flink und schließlich verschwunden.

Nie werde ich vergessen, wie mich DER MANN zusammenschrie. Mich schlug und trat und zur Strafe an meiner empfindlichen Rute hochhob und mit dem Kopf nach unten über den See hielt.  Vor Schmerz zersprang mir beinah der Kopf! So etwas Schlimmes hatte ich noch nie gefühlt. Jede Faser meines Körpers schrie in mir ohrenbetäubend. Ich selbst war stumm vor Schmerz. Starr und wie tot. ER tauchte mich immer wieder unter Wasser und zog mich heraus. Als ich schon nichts mehr spürte und langsam alles losließ, hörte ER auf .

Ich landete wieder hier. In meinem dunklen Kerker. Das ist mein Leben. Mein Name ist Roky. Ich bin 8 Jahre alt.

Jahresrückblick 2018 Hunde Videos Emotionen

»Eine Überzeugung, die alle Menschen teilen, besitzt Realität.«  Aristoteles

2018 haben wir erleben dürfen, dass unfassbar viele Menschen aus Überzeugung „handeln statt wegsehen“. Die tatkräftige Unterstützung jedes Einzelnen, ermöglicht viel Gutes zu tun!

TIERISCHES DANKESCHÖN AN ALLE!

Allen voran möchten wir uns bei den Kids bedanken. Getreu dem Motto „der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, haben sie sich die tollsten Möglichkeiten einfallen lassen, um Spendengelder für unsere Fellnasen zu sammeln. Statt an heißen Sommertagen das Freibad vorzuziehen, wurden selbstgemachte Limonaden verkauft. Ebenfalls nicht selbstverständlich ist, liebgewonnene Spielsachen zusammenzutragen, an neue „Besitzer“ zu bringen und das eingenommene Geld dann zu spenden. Schüler organisierten einen Tag der offenen Tür, bei dem Spendengelder gesammelt wurden. Und selbst die Kleinsten ließen es sich nicht nehmen, backten leckere Kekse und machten sich sogleich auf die Suche nach Abnehmern, um den Erlös unseren Vierbeinern zu spenden. Die vielen und selbstlosen Engagements der Kleinen machen uns sprachlos vor Staunen! Hand aufs Herz, Ihr seid unsere großen Helden 2018!

 

Ein weiterer Meilenstein unserer Arbeit war, ist und bleibt die Öffentlichkeitsarbeit. Hier sind wir sehr froh und auch ein kleinwenig stolz darauf, dass wir seit Anfang 2018 den neuen HhM Internetauftritt präsentieren können. Hunden ein Gesicht geben zu können ist großartig! Denn so haben sie die große Chance nicht unentdeckt und damit alleine zu bleiben, sondern gesehen zu werden und eine Familie für sich zu finden. Danke an alle, die die Seite permanent aktualisieren, mit Input für Besucher füllen und damit einen großen Anteil daran haben, dass diese stets attraktiv ist und bleibt.   

Sogleich das World Wide Web sehr wichtig für unsere Arbeit ist, schätzen wir den persönlichen Kontakt zu Menschen ebenso sehr und präsentierten uns mit unterschiedlichen Außenauftritten. Hierzu zählen zahlreiche Flohmarkt- & Tombola Aktionen, die beispielsweise auf der Wasserkuppe und bei Kölle Zoo in Würzburg gestemmt wurden. Dank zahlreicher Sachspenden, die uns eigens hierfür zur Verfügung gestellt wurden, konnten wir dementsprechend viele Flohmarkt Artikel sowie Lose verkaufen und damit eine stattliche Summe für unsere Schützlinge erzielen. Ebenso machten sich auf dem Hundetrainingsplatz in Volkach unsere ehrenamtlichen Akteure auf den Weg, um dort fleißig die Werbetrommel zu rühren und Besucher über unsere Schützlinge und über unsere Arbeit zu informieren. Denn Tierschutzarbeit braucht Aufklärung und Aufmerksamkeit!  

 

Damit unsere Schützlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland sicher an ihre neuen Familien übergeben werden können, haben wir uns Anfang des Jahres auf die Suche nach einer neuen Entladestation begeben. Fündig geworden sind wir in Kitzingen. Die Firma ASE Transporte bot uns ihr Gelände an, das alles bietet, was wir uns gewünscht haben: Platz und Sicherheit für die Neuankömmlinge. Das gesamte Areal ist umzäunt, so dass wir die Vierbeiner sicher ausladen und an ihre Familien übergeben können. Zudem steht den „Gebrauchthundebesitzern“ direkt nebenan ein Grünbereich zur Verfügung, der beste Möglichkeit für eine erste Gassi Runde mit den neuen Familienmitgliedern bietet. Vielen Dank an Karin und ihren Mann, dass sie uns ihr Gelände als „Pendlerparkplatz“ zur Verfügung stellen.

 

Auch 2018 hatte uns die Unternehmensgruppe Lush wieder voll im Griff, bzw. in der Hand 😊 Besser gesagt: Dank Lush konnten wir mit unserer Aktion „Hände fetten, Hunde retten“ in die nächste Runde starten. Gleich fünfmal kamen wir in den Genuss, diese besondere Charity Plattform nutzen zu dürfen. Eine Plattform, die uns nicht nur immens bei der Außenwirkung unterstützt, sondern bei der uns der komplette Erlös aller verkauften Pots 1:1 zugutekommt. Grund genug für Team Würzburg, Team Berlin und Team Karlsruhe alles daran zu setzen, viele Pots an Frau & Mann zu bringen. Ein fettes Dankeschön geht an die liebenswerten Filialleiterinnen, dass Ihr uns hierfür ein freies Plätzchen in Euren Stores bereitgestellt habt.

 

Was Spaß, Sicherheit und Wärme im letzten Jahr anbelangt, kamen diese ebenfalls nicht zu kurz.  2018 waren unsere zuverlässigen, fleißigen Bienchen wieder dabei, viele schöne Sachen in liebevoller Handarbeit zu nähen und zu basteln. Zahlreiche Hundemäntel und weiche Hundedecken wurden geschneidert, farbenfrohe Schnüffelteppiche und Zergel geflochten sowie unzählig viele Leinen, Geschirre und Halsbänder gefertigt. Dass die handgefertigten Sachen bei Zwei-, und Vierbeinern gleichermaßen gut ankommen, zeigen die ganzen Fotos, die uns täglich erreichen! Vielen lieben Dank für Euer unermüdliches Engagement, uns kontinuierlich mit Euren wertvollen Arbeiten zu unterstützen! Besonderen Dank auch an die Firma Schaumstoffe Wegerich, die uns ihre nagelneuen, aber durch die Zurücksendung unverkäuflich gewordenen Matratzen und Schonbezüge zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stellen.

 

Die Zahl, die jetzt kommt, löst bei uns immer noch Gänsehaut aus. Die Zahl 4.2. Unscheinbar und doch gewaltig. Hinter dieser Zahl stecken Glücksgefühle, die man kaum in Worten fassen kann. Doch fangen wir von vorne an. Im Spätsommer kam dank eines tollen Hinweises ein Kontakt zustande, der auf wunderbare Weise unseren Verein immens bereichert. JOSERA – deutscher Futtermittelhersteller und Sponsoring Partner von 4.2 Tonnen hochwertigsten Trockenfutters. Um diese enorme Menge sicher nach Italien zu befördern wurde nebst Spezialanhänger sogar eine Spedition eingesetzt. Gerade vor Winterbeginn einfach sensationell, da nun vor allem unsere alten & kranken Schützlinge gut versorgt werden können. Tierisches Dankeschön JOSERA, für die unbezahlbare Unterstützung!

 

Fristverlängerung – das Thema, das uns weiterhin begleiten wird. Hierbei handelt es sich um Kooperationsverträge, die zwischen Gemeinden und Caniles geschlossen werden. Unser Partnertierheim bekommt z.B. für einen bestimmten Zeitraum Fördermittel für die aus dem betreffenden Bezirk stammenden Hunde. Wenn der Zeitraum um ist, wird der Zuschlag neu vergeben. Leider sind bereits bei zwei Bezirken die Zuschläge an den „günstigsten“ Anbieter vergeben worden. Dort gibt es keine tierärztliche Betreuung, keine Belegungsgrenze, aber Großgruppenhaltung, die die Hunde im wörtlichsten Wortsinn um jeden Lebenstag kämpfen lässt. Eine Vermittlung aus diesen „gewinnorientierten Einrichtungen“ ist ausgeschlossen. Über das Vergabeverfahren kann man den Kopf schütteln, aber das schlimme ist, dass selbst langjährige (weil unvermittelbar) Heimhunde mit Erlöschen des Kooperationsvertrags ebenfalls in diese grausigen Endstationen abgegeben werden müssen. Das Makabre daran, die Frist ist zwar terminiert, wird im besten Fall verlängert, kann jedoch im schlimmsten Fall gecancelt werden. JEDERZEIT! Dieser Zeitpunkt bleibt auch für uns stets ungewiss. Wir wissen nur, dass wir in der Zeit, die uns vermeintlich zur Verfügung steht, alles daran setzen müssen, für diese Hunde ein Zuhause zu finden. Bitte seht uns nach, wenn wir ihnen daher ganze Aufmerksamkeit schenken und die Situation „5 vor 12“ darstellen. Sie ist es! Ziel ist nicht, auf die Tränendrüse zu drücken oder Ängste zu schüren, vielmehr möchten wir ihnen ein Gesicht, eine zweite Chance geben. In der Zeit, die ihnen und uns hierfür bleibt.

 

Nach dem nun doch etwas schwierigen Thema, dass allerdings auch zu unserer Arbeit gehört, widmen wir uns wieder etwas Erfreulicherem. Ganz klar und völlig uneigennützig startete 2018 die HHM Hundewanderung im wunderschönen Schwarzwald 😊 Natürlich um ausschliesslich und in erster Linie, die gigantische Natur zu erkunden und so ganz nebenbei „Schwarzwälder Kirschtorte und ein Hausschnäpsle von Petra´s Eltern“ zu verzehren. Letzteres war auf Nachfrage bei den Teilnehmer ein angenehmer Nebeneffekt. Wir freuen uns, dass die Gruppe sichtlich viel Spaß hatte und mit Sicherheit eine schöne Zeit mit den Vierbeinern.  Wer 2019 Ideen für eine Wanderung hat, kann sich im übrigem gerne melden. Denn so eine tolle Aktion muss- finden wir- definitiv in die nächste Runde gehen.

 

Mitte des Jahres stand die große Mitgliederversammlung an. Bei sommerlichen Temperaturen ging es sozusagen heiß her.  Viele unserer Mitglieder nahmen eine weite Strecke auf sich, um ihre Stimme für die, die es nicht können, nämlich unsere Schützlinge, zu erheben. Verschiedenste Themen standen auf der Agenda. Der eine und andere Programmpunkt wurde da schon mal hitzig diskutiert.  Letztendlich ging es allen Teilnehmern nur darum, zum Wohle der Tiere Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden oder Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. In diesem Sinne möchten wir uns nochmal bei allen Teilnehmern bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben um Vereinsleben zu leben.

 

Dann waren da die vielen unzähligen Momente.

Die schönen, rührenden Momente. Zu einem dieser Momente zählt sicherlich die Ankunft unserer Schützlinge in Deutschland. Zu sehen, wie die Glücksfelle in Deutschland zum ersten Mal auf ihre Familie treffen ist unbeschreiblich schön.  

Traurige Momente, die mitten ins Herz treffen. Flair, die kleine Hündin, deren Schicksal es gewesen ist, die letzte Reise anzutreten, um in Würde zu sterben.  Danke liebe Denise, dass Du es Flair ermöglicht hast.

Hoffnungsvolle Momente. Maia´s schmerzhafte Hüftdysplasie, die dank vieler Unterstützer operiert werden konnte und ihren festen Platz in einer fürsorglichen Familie gefunden hat.

Und Momente voller Angst. Wood, der gewiefte Ausreiser, der sage und schreibe über 6 Wochen nicht nur seine Familie, sondern gefühlt ganz Frankreich in Atem gehalten hat, aufgegriffen wurde und jetzt froh ist, wieder Zuhause zu sein.

Diese Momente stehen für viele Momente. Sicher erinnern wir uns alle an den einen, ganz besonderen Moment. Jenen Moment, der uns persönlich unvergessen bleibt.

 

Unser Herzensprojekt 2018 „Pensionsplatz“ – mehr als nur All inklusive. Denn bei unserem Pensionsplatzsystem geht es nicht nur um Essen, ein Dach über dem Kopf und medizinisch betreut zu werden. Es geht um viel mehr! Es geht um Leben und Tod! Viele unserer Pensionshunde konnten dank dem System zusätzlich in unsere Obhut genommen und vor Schlimmerem bewahrt werden. Hunde, die alt, krank aussortiert, die womöglich auf der Jagd „verloren“ gegangen und gestorben wären. Es sind die Hunde, die keine Chance mehr gehabt hätten. Für sie ist es mehr als All inklusive, für sie bedeutet es Leben zu können! Kaum vorzustellen, wenn wir nicht darauf zurückgreifen könnten. Genau dann, wenn uns dieser gefürchtete Notruf aus Arezzo erreicht. Ohne Eure finanzielle Unterstützung wäre dieses System nicht umzusetzen. Von Herzen tierisches Dankeschön an alle, die uns helfen!

 

Gegen Ende des Jahres, kam der krönende Abschluss. Obwohl besser gesagt, es viele krönende Abschlüsse waren. Da war zum einen die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Wir sind heute noch davon überwältigt, welche Welle diese Aktion an Hilfsbereitschaft bei vielen Menschen ausgelöst hat. Zahlreiche, liebevoll bepackte Kartons wurden versendet und haben buchstäblich die Räumlichkeiten der angegebenen Adresse gesprengt. Unfassbar wie viele sich beteiligt haben, um mit einem „Schuhkarton“ den vielen Fellnasen in Italien ein kleines Stück Weihnachtsfreude und Hoffnung zu überbringen. Wir hätten zu gerne die leuchtenden Augen der Fellnasen und die von den Tierschützern und der Belegschaft vor Ort gesehen. Vielen herzlichen Dank an Euch alle, die dazu beigetragen haben!

 

Leuchtende Augen und diese gewisse Vorfreude auf Weihnachten, die so manch einer aus seinen Kindheitstagen kennt, kamen in diesem Jahr auch bei der einen und anderen Hundefamilie in Deutschland auf.  2018 hat man sich eine ganz besondere Aktion überlegt, Hund & Mensch gleichermaßen glücklich zu machen. Damit ist sozusagen auch der Startschuss für die allererste Hundehilfe Mariechen Wichtelaktion gefallen. Was niemand ahnen konnte, dass die Premiere bei allen Beteiligten so gut ankam, dass bereits die nächste Wichtelaktion beschlossen wurde. Und wer weiß, Ostern kommt bekanntlich vor Weihnachten!  

 

Ganz besonders stolz sind wir auf unseren diesjährigen „Hundehilfe Mariechen Haiku- Kalender! Ein Kalender, der unsere Erwartungen völlig übertroffen hat. Klar wissen wir, dass so manch kreativer Kopf in unserer hundeverrückten Runde schlummert. Dass allerdings derart künstlerische Talente unseren „Club“ bereichern, damit haben wir beim besten Willen nicht gerechnet. Jeder einzelne Monat ist künstlerisch, mit liebevollen Zeichnungen illustriert und mit klugen, auf den Punkt gebrachten Texten unterlegt. Da haben sich zwei Köpfe wirklich etwas ganz Zauberhaftes einfallen lassen. Vielen lieben Dank Euch beiden, Ihr habt etwas Großartiges und Nachhaltiges für Hundehilfe Mariechen e.V. geschaffen.

 

Mit dem Weihnachtsfotobuch für Chiara war es dann soweit, spätestens jetzt blieb kein Auge mehr trocken. Emotionen über Emotionen – es hat sich gelohnt! Chiaras harte Arbeit hat sich gelohnt! Ein Fotobuch, das 120 ihrer Schützlinge beinhaltet, Schützlinge, die dank Chiara in ein besseres Leben starten konnten, die die Chance hatten eine Familie zu finden. Eine ganz tolle Idee und eine sehr gelungene Arbeit, lieber Bernhard, die du dir da gemacht hast. Für Chiara unbezahlbar!

 

Der Jahresrückblick ist fast zu Ende, aber bekanntlich heißt es ja „Das Beste kommt zum Schluss“.

2018 hat Hundehilfe Mariechen zwölf Transporte mit 234 Fellnasen an Bord organisiert und durchgeführt. Darunter befanden sich 107 Pensionshunde.

Insgesamt wurden 245 Hunde vermittelt, die heute in einem warmen und liebevollen Zuhause leben.

Wir sind zu tiefst gerührt und möchten uns bei Euch allen, die dies ermöglicht haben, von ganzen Herzen bedanken.

Jetzt freuen wir uns auf ein tierisches 2019 und auf viele glückliche Fellnasen und herzliche Familien.

Euer Hundehilfe Mariechen Team   

Mariechen Schwarzwald-Hundewanderung am 29.09.18

Bei herrlichem Wetter und für den Herbst noch recht warmen Temperaturen trafen wir uns am 29.09.18 gegen 10:00 Uhr im beschaulichen Hausach mitten im Schwarzwald zur Hundewanderung.

Nach kurzem Beschnuppern sind wir auf unseren herrlichen Rundweg gestartet. Mit etwa 20 Mariechen Hunden und ihren Leinenträgern ging es gut gelaunt los.

Zunächst marschierten wir durch den kleinen Ort Hausach und begaben uns auf den schwarzwaldtypischen Aufstieg. Den Breitenbach hatten wir passiert und folgten nun den Spuren des Westweges. Während des Laufens kamen wir miteinander ins Gespräch. Die Mariechens sind von ganz Deutschland angereist. Nach etwa 2 Stunden erreichten wir das „Haseeckle“. Dort erwartete uns Kaffee und Kuchen, und wie soll es im Schwarzwald auch anders sein, eine große Schnaps Auswahl. Die Stärkung hatten wir uns nach der Anstrengung auch wirklich verdient. Mit Schwarzwälder Kirschtorte im Bauch machten wir uns wieder auf den weiteren Weg. Davor wurden wir mit einem herrlichen Blick in den Hauserbach belohnt. Weiter ging es auf dem Abenteuerweg, vorbei an einer Kapelle und diversen Spielstationen für Kinder. Der krönende Abschluss war der Besuch der „Burg-Huse“ mit herrlichem Blick über das Kinzigtal. Bei einem gemeinsamen Essen ließen wir den schönen Tag ausklingen und freuten uns über unsere glücklichen und erschöpften Fellnasen.
Wir sind schon gespannt wo uns die nächste Wanderung hinführt.

 

Weihnachten im Schuhkarton

Geschenke mit Herz

                                Mit(an)packen

 

Wenn du anderen eine Freude machst, spürst du sie auch in dir!

Mit der herzigen Weihnachtsaktion von Hundehilfe Mariechen, schenkst Du Dir, und einer besonderen Hundeseele ohne Zuhause, wunderschöne GlücksMOMENTE!

Wie? Schau doch mal in Deinem Schrank, auf dem Dachboden oder im Keller nach. Dort wartet sicherlich ein leerer Schuhkarton auf Dich, den Du mit vielen leckeren und tollen Überraschungen für unsere Fellnasen in Italien befüllen kannst. Ob Leckerlis, warme Kuscheldecken oder Hundespielzeug, Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Alles ist gewünscht und das Beste: Du kannst dir sicher sein, dass es vom Beschenkten weder reklamiert noch umgetauscht wird, Pfote drauf!

 

Übrigens, wenn Du einen Herzenshund auf der Homepage entdeckst den Du beschenken möchtest, dann versehe das Päckchen mit seinem Namen. Natürlich kannst Du auch den Pflegern vor Ort die Entscheidung überlassen.

 

Wichtig! Wenn Du Dein Päckchen fertig hast, schicke es bis allerspätestens 7. Dezember an

            Joachim Schwabe –  Joseph-Seitz-Str. 48 –  97076 Würzburg                           

 

                                                             Kleiner Aufwand, große Wirkung!

                                                                                 Eine charmante Weihnachtsaktion, die Dir verspricht,

                                                                                            Dich und Vierbeiner glücklich zu machen.

 

                                      www.hundehilfe-mariechen.de *                                                         www.hundehilfe-mariechen.de