Arbeitseinsatz in Italien: Tierheimbau & Transport

Arbeitseinsatz in Italien: Tierheimbau & Transport

Was für eine Woche! Am Samstag, 09. April sind 14 Mariechen Richtung Italien gestartet – im Gepäck nicht nur reichlich Futter, sondern auch viel Werkzeug. Eine ganze Woche lang werkelten unsere Held:innen in Brunellas Tierheim.

Am Samstag, dem Tag der Ankunft, trafen wir uns am Abend mit Monia bei Brunella, um alle Arbeiten, die anstanden genau zu besprechen. Sonntag um 10 Uhr trafen wir uns dann in Arbeitskleidung, um das Gelände vom Schutt zu reinigen und die alten, defekten Zäune abzubauen, damit der Bagger am Montagmorgen mit dem Einebnen des doch sehr schrägen Geländes beginnen konnte. Er hat auch etliche Gräben für die Zäune – Durchbuddelschutz – 20 cm – ausgehoben und auch noch einige Holzzaunpfähle mit seiner Baggerschaufel in den Boden gerammt.

Nachdem sich einzelne Arbeitsgruppen gebildet hatten, kümmerte sich die einen um die Erhöhung und Sicherung der Außenzäune, die anderen setzen die 5 Eingangstore für den Zugang zu den einzelnen Bereichen, die nächsten begannen mit dem Zaunbau zur Abgrenzung der einzelnen Hütten und Freilauflächen, wieder andere begannen mit dem Doppel-Hausbau (2 x 2×2,5 m).

Nachdem die Löcher für das Haus gebohrt waren, wurden die Außenwände gesetzt und miteinander verbunden, die Außenwände und das Dach verschlossen und die Dachrinne mit Abfluss angebracht. Jetzt wurden im Innenraum der Hütten an den Außenwänden Steine gesetzt, eine Holzpalette dient als Untergrund für die Hundehütten.

Da das aufgeschüttete Gelände am unteren Ende sehr steil geworden ist, wurden zwei kleine Steintreppen gesetzt und mit Rundbalken ein Abschwemmschutz gebaut.

Nachdem die Zäune mit Durchbuddelschutz gesetzt waren, wurden die Gräben wieder zugeschüttet und die Wege mit Kies eingeebnet.

Da alles einigermaßen gut gelaufen ist, konnten wir am Donnerstag Nachmittag auch noch mit dem Bau einer zweiten Hütte beginnen (2 x 3,5 m). Am Freitag haben wir dann nochmal richtig Gas gegeben, denn um 14 Uhr wollten wir fertig sein, jeder musste ja sein Werkzeug wieder in seinem Auto verstauen, Abreise war für Samstag früh geplant.

Überglücklich alles geschafft zu haben, trafen sich alle am Abend zu einem gemütlichen Abschluss in unserem Domizil.

Für die Stärkung der Helfer vor Ort sorgten unser tolles Verpflegungsteam Annette und Ulrike, die alles mit viel Liebe in der Unterkunft hergerichtet und uns dann vorbeigebracht hatten.

In den Pausen wurden Hunde geknuddelt, Fotos und Videos gemacht oder Informationen über unsere Schützlinge eingeholt.

Am Samstag dann hieß es nicht nur für die Zweibeiner „Heimat, wir kommen“, denn der Arbeitseinsatz wurde mit einem Transport kombiniert. 21 Hunde hatten das große Los gezogen und durften den Zwinger hinter sich lassen.

Wenn du die Aktion genauso stark findest wie wir und den Tierheimbau unterstützen möchtest, damit wir in Zukunft noch mehr Hunden helfen können, kannst du das mit einer Spende unterstützen. Es gibt noch etliches was renoviert werden muss, nicht alles können wir mit eigenen Arbeitseinsätzen schaffen, sondern es müssen Arbeitskräfte vor Ort bezahlt werden.

 

Überweisungszweck: Tierheimbau Brunella

Hundehilfe Mariechen e.V.

Kreissparkasse Höchstadt/Aisch

IBAN: DE29 7635 1560 0425 1521 21

BIC: BYLADEM1HOS

Ein riesiges Dankeschön an Alle, die uns – egal, auf welchem Wege – unterstützen! Ohne euch könnten wir nicht annähernd so viel für die Hunde in Italien verändern.

 

Hier ein Video von den Arbeiten: https://www.youtube.com/watch?v=naBPLhKuZfY

Jahresrückblick 2021

Jahresrückblick 2021

Mit gleich zwei Großprojekten war 2021 wieder ein sehr ereignisreiches Jahr für die Hundehilfe Mariechen. Nachdem wir durch die strenge Auslegung der EU-Vorschriften durch die italienischen Behörden schon im letzten Jahr gezwungen waren, unsere Transporte von auf Tiertransporte spezialisierten Transportunternehmen durchführen zu lassen, stand die Beschaffung eines eigenen, alle Anforderungen erfüllenden Transporters, ganz oben auf unserer Agenda.

Wir waren sprachlos, als wir durch viele großzügige Einzelspenden und durch die Pfotenaufkleberaktion unser eigenes Fahrzeug bereits nach wenigen Monaten komplett finanzieren konnten. Am 18. April nahmen wir unseren Pfotenexpress in Empfang, aber vor der ersten Fahrt nach Italien mussten noch Laderaum-Klimaanlage, Beleuchtung, Kamerasystem und Regale für die Transportboxen eingebaut werden. Vieles davon geschah in Eigenarbeit.

Nach der Abnahme durch das VetAmt Würzburg Mitte Juli und der Überwindung der letzten bürokratischen Hürden, konnten wir ab August unsere Schützlinge endlich wieder selbst in ihr neues Leben chauffieren, persönlichen Kontakt zu unseren Tierschützer*innen in Italien halten und die reichlichen Futterspenden auf dem Hinweg nach Italien transportieren.

So gelang es uns im Jahr 2021 mit 17 Transporten, davon 11 durch Transportunternehmen und 6 mit dem eigenen Transporter, 292 Hunde zu retten. Insgesamt 295 Hunde konnten in ein neues Zuhause vermittelt werden.

Die Zusammenarbeit mit unserem „Stammtierheim“ in Arezzo gestaltet sich wegen neuer, regionaler Regularien und einem Wechsel in der Tierheimleitung zunehmend komplizierter. Damit wurde es notwendig, neue Kooperationspartner zu finden, beziehungsweise die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Partnern auszubauen.

In diesem Zusammenhang machte sich im August eine Gruppe fleißiger und handwerklich begabter Mariechen auf den Weg nach Sarteano um dort Brunella, eine Tierschützerin, mit der wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, beim Umbau ihrer kleinen Auffangstation in ein modernes, von der italienischen Gesundheitsbehörde (USL) anerkanntes Tierheim tatkräftig zu unterstützen. Insgesamt waren 7 Mariechen für 2×1 Woche bei brütender Hitze im Einsatz. Die alten, in die Jahre gekommenen Hütten wurden abgerissen, neue, große Hundehütten gebaut sowie Zäune gezogen. Selbstverständlich wird das Projekt auch finanziell von uns unterstützt. Auch für 2022 ist bereits ein Arbeitseinsatz geplant.

In Caserta, nahe Neapel, konnten wir eine Tierschützerin und ihr Team für die inzwischen sehr gute und effektive Zusammenarbeit mit uns gewinnen. Hier ist in naher Zukunft ebenfalls der Bau eines eigenen Tierheims geplant, den wir finanziell und, soweit möglich, auch mit Arbeitskraft unterstützen werden.

 

Auch in diesem Jahr wurden wir wieder reich mit Futterspenden bedacht. Besonders erwähnen möchten wir hier die Firma Josera, die uns über das Jahr verteilt, insgesamt beinahe 5000kg Futter spendete. Dieses wurde im Zuge unserer Transporte, ab Juli mit unserem eigenen Transporter, zur Versorgung unserer Schützlinge nach Italien gebracht.

Im April kamen im Rahmen unserer großen online Auktion genau 100 gebastelte, gemalte, gewerkelte, gehäkelte, genähte, gekaufte, große und kleine Preziosen unter den virtuellen Hammer. Wir konnten ein großartiges Ergebnis für unsere Hunde erzielen und alle Teilnehmer hatten einen Riesenspaß.

Der Mariechen-Stammtisch konnte, Corona bedingt, leider nur einmal stattfinden, auch alle Flohmärkte wurden leider abgesagt, so dass hier Einnahmequellen wegfielen.

Stattfinden konnte Anfang Juni hingegen in Nürnberg ein Outdoor-Fotoshooting für den Mariechenkalender 2022. Unter dem Motto „Mariechen bringt’s“ setzte Bernhard Klug die angereisten Hunde ins richtige Licht. Hunde und Menschen haben alles gegeben und heraus gekommen ist ein Kalender, auf den wir stolz sind, den wir mit viel Erfolg verkaufen konnten und der auch von unseren ItalienerInnen sehr gerne als Geschenk angenommen wurde.

Die Mitgliederversammlung am 1. August musste aufgrund der geltenden Coronabeschränkungen online stattfinden. Aktuell hat Hundehilfe Mariechen 94 Mitglieder.

Zur Wanderung machten sich die Mariechen dieses Jahr „Auf ins Ländle“ und so fanden sich am 02.10. 20 Personen und 20 Hunde in Nürtingen (Baden-Württemberg), um unter der Führung von Christina das schöne Schwabenland zu erkunden. Der Jakobsbrunnen und echte Sequoia Mammutbäume sind nur zwei der Highlights dieser tollen Tour. Eine Pause zur Verkostung lokaler Köstlichkeiten und ein leckeres Picknick gab es natürlich auch.

Wie schon im letzten Jahr gab es dieses Jahr wieder das „Weihnachtswunder ohne Schuhkarton“. Viele virtuelle Päckchen in verschiedenen Größen wurden gepackt, um so gezielt bestimmte Projekte zu unterstützen.

Viel Zeit und Liebe wurde auch wieder in den online Adventskalender gesteckt. Hinter jedem Türchen war eine Geschichte, ein Rezept, Tipps, Tricks und Auktionen rund um den Hund versteckt, die beim Warten auf den Weihnachtsmann keine Langeweile aufkommen ließen.

Am 18.12. konnte dann pünktlich zum Weihnachts-Endspurt doch noch eine Lush Charity Pot Aktion stattfinden, an der wir wieder persönlich und mit Erfolg teilnehmen konnten.

Und so gingen wir voller Elan, ins neue Jahr. Wir sind voller Tatendrang und freuen uns über alle, die dabei sind und uns weiterhin unterstützen.

 

Jahresrückblick 2021

Plötzlich Diabetes: Notfell Diamond hofft auf Unterstützung

***Spendenaufruf beendet: Die Tierarztkosten sind gedeckt. Danke an alle, die Diamond und uns unterstützt haben!***

Hormonell bedingter Diabetes: Diese Diagnose hat Bretonin Diamond bekommen. Lesen Sie, welche Kosten durch die Ursachensuche, die Behandlung sowie die kostenpflichtige Unterbringung der Vorstehhündin in der Toskana entstanden sind und wie Sie uns und vor allem Diamond helfen können.

Diabetes – und jetzt?

Von einem auf den anderen Tag ging es der 6-jährigen Bretonin Diamond sehr schlecht: Sie wollte nicht essen, hat abgenommen und war apathisch. In der Tierklinik wurde nach einigen Untersuchungen festgestellt, dass sie eine hormonell bedingte Art von Diabetes entwickelt hat. Es war notwendig, Diamond zu kastrieren. Ihr Zustand war kritisch und es war unklar, ob sie es schaffen wird. Die Tierärztin kämpfe Tag für Tag um Diamond – und siehe da, es ging langsam aufwärts. Der Hunger kam zurück und ihr Körper reagierte auf das Insulin.

Blutzuckermessungen, Medikamenten- und Insulingaben: Damit Dia gut überwacht und medizinisch versorgt werden kann, haben wir sie in eine private Station nahe Arezzo umsetzen lassen. Dort fühlt die aussortierte Jagdhündin sich wohl und genießt die Nähe zu Tierschützerin Marika. Die Vorstehhündin läuft im Rudel und wird für die Fütterung separiert, damit sie nur das Spezialfutter isst.

Der Pensionsplatz kostet uns monatlich 150 €. Ein Sack des Hundefutters kostet 77 €. Die Tierarztrechnung beläuft sich auf 1.220 €. Für einen gemeinnützigen Verein, der sich hauptsächlich über Spenden finanziert, stellen die Tierarztrechnung und die regelmäßigen Kosten für die Unterbringung sowie das Futter eine finanzielle Herausforderung dar. Daher ist jede Spende – egal, ob 5 € oder 50 € – mehr als willkommen!

So können Sie Diamond helfen

❤ Hier unsere Kontodaten, falls Sie Dia und uns mit einer Spende unterstützen möchten:
Überweisungszweck: Diamond
Hundehilfe Mariechen e.V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29 7635 1560 0425 1521 21
BIC: BYLADEM1HOS

❤ Wenn Sie uns bei den regelmäßigen Kosten für Diamond unterstützen möchten, können Sie eine Patenschaft für die Hündin abschließen. Keine Sorge, Sie entscheiden selbst, wie viel Sie spenden möchtest und können die Patenschaft jederzeit beenden. Klicken Sie hier, um zu erfahren, was eine Patenschaft bewirkt und wie Sie sie abschließen können.

❤ Für die süße Bretonin mit dem sanften Blick wäre ein eigenes Zuhause das Größte. Mit ihrem anfangs etwas schüchternen, aber durchweg freundlichen und menschenbezogenen Wesen erobert Diamond alle Herzen. Ist das Eis erstmal gebrochen, zeigt die Vorstehhündin ihre verschmuste Seite. Zudem ist sie mit Artgenossen verträglich. Ob der Diabetes bleibt, ist unklar. Aber auch ein Hund mit Diabetes kann ein normales Hundeleben führen. Das Blutzuckermanagement kann erlernt werden und auch die Kosten sind stemmbar. Menschen, die Dia viel Nähe und Streicheleinheiten bieten sowie sie mental und – mit Blick auf den Blutzuckerspiegel – körperlich auslasten, wären perfekt. Mehr Bilder, Videos und Informationen zu unserer wundervollen Diamond sowie die Kontaktdaten ihrer Vermittlerin gibt’s auf ihrem Profil.

Notfell Diamond

Tierische Sorgenfelle

***Spendenaufruf beendet: Die Tierarztkosten konnten gedeckt werden. Danke an alle, die unsere 3 Sorgenfelle und uns unterstützt haben!***

 

 

 

 

 

Tierische Sorgenfelle: Wir brauchen eure Hilfe bei den Tierarztkosten

Gleich drei Notfälle haben wir gerade in Italien: Teo, Tommi und Betty.

Seit Freitag geht es Teo sehr schlecht. So schlecht, dass er direkt in die Tierarztpraxis gebracht wurde. Weder Röntgen noch das Herz-Ultraschall brachte Klarheit. Der 10-jährige Pointer ist noch bei der Tierärztin und bekommt Infusionen sowie Schmerzmittel. Wie hoch die Rechnung für die Untersuchungen, Medikamente und vermutlich noch hinzukommende Diagnostik sowie Behandlung sein wird, ist noch ungewiss. Drückt Teo bitte die Daumen, dass die Ursache schnell gefunden wird und ihm geholfen werden kann.

Beagle Tommi hat eine Zahnfleischwucherung, die ihm Schmerzen bereitet. Vielleicht wollte ihn seine Familie nach 13 Jahren deshalb nicht mehr. Es ist ein Wunder, dass er noch immer selbstständig isst und trinkt, denn die meisten Zähne sind von den Wucherungen „verschlungen“. Der Rüde braucht dringend eine Operation, damit er wieder schmerzfrei durchs Leben gehen kann.

Betty ist ebenfalls ein Sorgenfell. Sie humpelt und hat starke Schmerzen – das soll sich schleunigst ändern. Das Bein der 10-jährigen Mischlingshündin muss geröntgt werden, damit wir wissen, was sie braucht und sie die nötige Hilfe erhält.

Neben den drei Notfällen sind einige Hunde in unserer Vermittlung, die regelmäßig Tierarzt- oder Medikamentenkosten verursachen – etwa, weil sie Leishmaniose-positiv oder herzkrank sind. Noch ist unklar, welche Kosten uns durch die drei Hunde entstehen werden. Sicher ist aber, dass wir sie nicht im Stich lassen können. Wenn ihr könnt, freuen wir uns daher wahnsinnig über eure Unterstützung. Jeder Euro zählt – für Teo, Tommi und Betty.

Bitte richtet eure Spende an:
Überweisungszweck: Tierarzt Teo und Freunde
Hundehilfe Mariechen e.V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29 7635 1560 0425 1521 21
BIC: BYLADEM1HOS

Wir halten euch auf dem Laufenden. Das gesamte Team der Hundehilfe Mariechen e. V. sagt schon jetzt DANKE!

 

Video Ringo – Betty

 

 

Wir wollen leben

Wir wollen leben!!!!!!

 

So wäre wohl der Aufschrei vieler Jagdhunde, könnten sie sprechen. Bei unserem ersten Besuch nach dem Lockdown im Oktober 2020 jetzt Anfang August in Policiano wurde uns wieder mit Schrecken bewusst, was die Tierschützer vor Ort aushalten müssen. Jeden Tag erreichen Chiara, Monia, Renata Anrufe von Jägern, die sagen: „Holt die Hunde sofort ab, morgen sind sie tot“. Manchmal sind es 10, manchmal 12 – zu viele, um alle aufzunehmen. Manchmal sind Chiara und ihr Team trotz aller Bemühungen nicht schnell genug – das Todesurteil für viele Fellnasen, die ihren Dienst auf der Jagd geleistet haben, vielleicht nicht schnell genug waren, nicht kräftig genug oder einfach nicht mehr des Futters am nächsten Tag wert.

Ein Beispiel: Jäger ruft Renata an und sagt ihr, wenn sie die Hunde nicht sofort holt, werden sie den nächsten Tag nicht erleben. Renata eilt sofort hin, es sind 2 Settermännchen, 1 schwangeres Setterweibchen und ein verschüchtertes Segugioweibchen. Renata packt sie in ihr Auto ohne zu wissen wohin damit. Sie bleiben über Nacht im Auto. Am nächsten Morgen Chiaras verzweifelte Frage an uns, ob Hundehilfe Mariechen sie auf- und die Pensionskosten übernehmen könnte. Selbstverständlich haben wir sofort zugesagt. Lars, Ludwig, Lena und Marlies sind in Sicherheit. Ebenso Dank unserer Hilfe dem gleichen Schicksal Tod durch Erschießen, Erschlagen, Vergiften – oder was den Jägern sonst noch so einfällt – entronnen sind die Setter Harry und Sally.

Aber nicht nur Jagdhunde leiden und sind vom Tod bedroht, auch in privater Hand geschieht Furchtbares. So wurde das Border Colli Mix Welpenweibchen an kurzer Kette ohne Schutzmöglichkeit im Freien gehalten. Unsere Tierschützer konnten Serena befreien und nach Policiano bringen. Die Schäferhündin Bianca wurde nach Trennung des Besitzerpaares mehrere Monate ohne Auslauf in der dunklen Garage gehalten. So kann jeder unserer Schützlinge seine eigene traurige Geschichte erzählen.

Wir haben diese 8 Fellnasen zusätzlich zu unseren 25 Pensionsplätzen aufgenommen. Ein Pensionsplatz kostet 100 Euro im Monat.

Daher bitten wir nun alle mit großem Herz für unsere Hunde um Spenden, diese 8 zusätzlichen Pensionsplätze zu finanzieren.

Hunde in Not: So rettet unser Pensionshundesystem (Jagd-)Hunde in der Toskana

Täglich werden in der Toskana und anderen Teilen Italiens Jagdhunde aussortiert. Manche der Jäger wenden sich an die Tierschützerin Chiara, um ihr die Hunde zu überlassen statt sie auszusetzen oder zu erschießen. Unser Tierschutzverein nimmt sich mithilfe kostenpflichtiger Pensionsplätze diesen Notfällen an. Lesen Sie mehr über unser sogenanntes Pensionshundesystem und wie Sie uns bei der Rettung der Hunde unterstützen können.

Täglich neue Notfälle in der Toskana

Eine junge English-Setter-Hündin, die ihrem Jäger nicht gut genug jagt, ein Kettenhund, der entsorgt werden soll, ein alter Segugio, der nicht mehr so schnell ist wie die anderen Hunde des Jägers, ein Pointer, der aus Willkür zum Ende der Jagdsaison aussortiert wird, eine Epagneul-Breton-Hündin, deren Jäger in den Ruhestand gegangen ist: Sie stehen exemplarisch für eine Vielzahl an Hunden, die ein liebevolles Zuhause brauchen – aber erst einmal einen Platz in Sicherheit, denn ihr Leben ist in Gefahr.

Jeden Tag bekommt die italienische Tierschützerin Chiara Anrufe von Menschen – meist Jägern –, die ihre Hunde loswerden möchten. Eigentlich erfreulich, dass immer mehr Jäger bereit sind, ihr Tier abzugeben und ihm damit die Chance auf ein schönes Leben zu geben, denn die Alternative ist meist das Aussetzen oder sogar Töten der Hunde. Leider haben sowohl unser Partnertierheim als auch die privaten Auffangstationen in der Toskana eine begrenzte Anzahl an Plätzen und sind so gut wie immer restlos voll. Es schmerzt uns und vor allem Chiara sehr, Jägern absagen zu müssen, weil unsere Kapazitäten ausgeschöpft sind. Wir wissen, dass wir oft die einzige Option sind und die Hunde andernfalls auf die eine oder andere Weise entsorgt werden.

So rettet unser Pensionshundesystem Hunde in Not

Die Lösung, um zumindest einem Teil der Hunde helfen zu können, ist unser Pensionshundesystem. Was ist das Pensionshundesystem? In unserem Partnertierheim in der Toskana gibt es eine Pension für Hunde, deren Menschen verreist sind. Einen Teil dieser Pensionsplätze hat unser Verein permanent gebucht. Dadurch haben wir die Möglichkeit, Jagdhunde, die akut von der Tötung bedroht sind, oder andere Notfälle in Sicherheit bringen zu lassen. Die Hunde auf diesen Pensionsplätzen werden versorgt und bei gesundheitlichen Problemen tierärztlich behandelt. Mit unserem Pensionshundesystem retten wir bereits seit Anfang 2018 Hunde in Not, die im Tierheim oder in den Auffangstationen keinen Platz mehr gefunden hätten.

Ein Pensionsplatz für einen Hund kostet uns im Monat 150 €. Für unsere Hundehilfe ist das eine Menge Geld. Vor allem, wenn wir einen Hund mit schlechteren Vermittlungschancen retten, der zum Beispiel aufgrund seines Alters oder einer Erkrankung oft mehrere Monate im Tierheim auf Adoption warten muss, sind die Ausgaben schnell höher als die Schutzgebühr wieder einbringt.

Ihre Hilfe für aussortierte (Jagd-)Hunde

Unterstützen Sie jetzt unsere Hunderettung mit einer Spende – jeder Beitrag hilft uns dabei, weiterhin Hunde aufzunehmen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Ein Leben ohne Gitterstäbe, Kälte, Einsamkeit und Hunger, sondern geliebt, umsorgt und als Familienmitglied unter einem Dach mit ihren Menschen – das sollen alle unsere Schützlinge erfahren.

Ihre Spende – ob einmalig oder als Dauerauftrag – können Sie an unser Vereinskonto überweisen:

Überweisungszweck: Pensionshunde
Hundehilfe Mariechen e.V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29 7635 1560 0425 1521 21
BIC: BYLADEM1HOS

Auch indem Sie Pflegestelle für einen dieser Hunde werden und ihn bis zur Vermittlung versorgen, können Sie uns sehr helfen, denn sobald ein Pensionsplatz frei wird, kann der nächste Tierschutz-Notfall nachrücken. Wenden Sie sich an die Ansprechpartnerin im jeweiligen Profil des Hundes, dem Sie einen Pflegeplatz bieten wollen, oder schreiben Sie an vorstand@hundehilfe-mariechen.de, wenn Sie noch keinen bestimmten Hund im Blick oder Fragen zum Thema „Pflegestelle werden“ haben.

Gerne können Sie auch unseren Flyer mit allen Hunden, die aktuell auf Pensionsplätzen sitzen, ausdrucken und verteilen oder digital teilen. Damit helfen Sie uns dabei, auf unsere Tierschutzarbeit und unsere Vermittlungshunde aufmerksam zu machen und mehr Hunden zu helfen.

Infos über die Verhältnisse in Canile-Lagern

Italienische Massentierheime: Orte der Verdammnis

Während in Ländern wie Spanien, Frankreich, Ungarn oder Rumänien aufgefundene oder abgegebene Hunde nach einer bestimmten Frist getötet werden dürfen, ist das in Italien seit 1991 verboten. Doch nicht getötet werden zu dürfen heißt noch lange nicht, dass für ein lebenswertes Dasein gesorgt wird. Hunderttausende Hunde werden in Italien unter unvorstellbaren Bedingungen weggesperrt – manche vom Welpenalter bis zum Tod.

 

Erst kürzlich mussten wir zusehen wie ein 6 Monate alter Welpe von der Couch im warmen Zuhause ins Massentierheim gegeben wurde, weil die Besitzer nicht mehr bis zu unserer Vermittlung warten wollten. Unsere Helferin war sofort vor Ort, aber das Canile (s.u.) rückt keinen Hund mehr raus, den es erst mal hinter Gitter hat.

 

Hunde-Verwahranstalt als Einnahmequelle

Italienische Gemeinden sind verpflichtet, „herrenlose“ Hunde zu versorgen. Diese Aufgabe delegieren sie per Ausschreibung an Leute, die sie als Betreiber einer entsprechenden Unterbringung – Tierheime heißen in Italien „Canile“ – für geeignet halten und/oder die das preiswerteste Angebot präsentieren. Die Angebotsspanne soll zwischen 1,80 Euro und 7 Euro pro Hund und Tag liegen.

Es gibt private Canile, in denen es den Hunden in der Regel relativ gut geht. Hierzu gehört das Canile in Policiano, in dem sich unsere Teamkollegin Chiara engagiert. Betreiber staatlicher Canile treten leider vielfach nicht dazu an, Hunde so lange gut zu versorgen, bis ein Zuhause für sie gefunden ist. Für sie geht es nur um ihren Gewinn, und der steigt mit der Anzahl der verwahrten Hunde bei möglichst gering gehaltenen Ausgaben für Futter, medizinische Versorgung und Personal. Vermittlungen kommen nicht in Betracht, schließlich bringt jeder festgesetzte Hund zuverlässig Geld.

Minimalversorgung statt Tierschutzarbeit

Möglichst viele Hunde z. B. in Fabrikgebäuden einzuquartieren, kann also ein sehr lukratives Geschäft sein. Offiziell gibt es eine staatliche Begrenzung der Belegungszahlen. Da jedoch kaum Kontrollen stattfinden, werden in manchem Canile über 1000 Hunde zusammengepfercht. Sie werden nur mit dem Allernötigsten versorgt und ansonsten sich selbst überlassen. Die Tiere vegetieren oft in feuchten, dunklen Zwingern auf Betonböden, leiden unter Hunger und Durst, unter Hitze und Kälte. In der drangvollen Enge sind Kämpfe ums Futter und um Liegeplätze an der Tagesordnung, ebenso teils tödliche Beißereien. Infektionen, Knochenbrüche, offene Wunden, Parasitenbefall oder Geschwüre werden selten behandelt. Irgendwann erlöst der Tod von jahrelanger Trostlosigkeit und Qual.

Das Elend dieser Hunde bekommt kaum jemand zu Gesicht, denn solche Lager befinden sich weit abseits von Ortschaften oder Touristenrouten. Selbst gut vernetzten Journalisten oder Tierschützern gelingt es oft nicht, so ein Canile zu betreten. Und wenn doch, dann nur unter ständiger Aufsicht und mit Fotografierverbot.

Gemeinsam bewegen wir die Welt ein kleines Stück    

Doch es gibt in all dieser Düsterkeit eine gute Nachricht: Immer wieder gelingt es unseren italienischen Teamkollegen und Freunden, Unterstützung von Tierärzten zu bekommen, Zugeständnisse der Veterinärämter zu erwirken oder einen konstruktiven Kontakt zu einem Canile-Betreiber aufzubauen. Freilich ist dies oft ein mühsamer Prozess, und wir alle müssen eine Menge Rückschläge hinnehmen. So mancher traurigen Geschichte stehen wir hilflos gegenüber.

Dennoch lohnt sich der Einsatz unseres Vereins Hundehilfe Mariechen auf besonders nachhaltige Weise. Denn mit jedem Hund, der durch unsere Vermittlung in ein liebevolles Zuhause reisen darf, stärken wir den Tierschützern vor Ort den Rücken und geben ihnen die Gewissheit, dass wir sie auch in Zukunft nicht mit den vielen bedrückenden Hundeschicksalen allein lassen werden.

PDF zum ausdrucken: Info_Canile_Lager

Hundpur® Perlenkomplex

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Unsere Mission ist es, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ein Teil der Erlöse aus jeder verkauften Hundpur® Dose fließt an soziale Einrichtungen wie Hundehilfe Mariechen e.V. in Würzburg.

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 Geschäftsführer Dipl.-Ing. Keller

Notfall – Alva sucht dringend Paten oder Spender

Als die 2,5-jährige Alva (ehemals Sara) im letzten Jahr ihr Köfferchen in Italien gepackt hatte, wussten ihre neuen Menschen in Deutschland bereits, dass sie ein Handicap mitbringen würde, denn sie wurde mit einem gebrochenen Bein auf der Straße gefunden. Das Bein wurde noch in Italien operiert, die notwendigen Metalleinsätze noch vor Alvas Reise entfernt und nach Aussage der dortigen Tierärzte sollte nichts außer einem leichten Humpeln zurückbleiben.

In Deutschland angekommen, wurde Alva sofort einem Tierarzt vorgestellt. Bis auf eine Ohrenentzündung und die Tatsache, dass ihr Bein „recht komisch“ aussah, wurde zunächst nichts festgestellt. Als Alvas Humpeln sich aber auch nach mehreren Wochen nicht verbessert hatte, haben Alvas Menschen schließlich den Rat einer Hundephysiotherapeutin eingeholt. Diese gab ihnen den Tipp, mit Alva auf einem Unterwasserlaufband zu trainieren, um die Muskulatur des Vorderlaufs wiederherzustellen. Gesagt, getan. Es wurde eine entsprechende Physiotherapeutin gesucht und Alva konnte durch fleißiges Training auf dem Unterwasserlaufband und entsprechende Massagen ihre Muskulatur deutlich aufbauen, wodurch sich auch das Humpeln verbesserte.

Da Alvas Ohrenentzündung nicht besser wurde, hat die Familie schließlich den Rat einer anderen Tierärztin eingeholt. Damit war die Ohrenentzündung innerhalb weniger Tage Geschichte. Doch die Tierärztin schaute sich Alva genauer an, besah sich die Röntgenbilder aus Italien, die eine deutliche Arthrose erkennen ließen. Daraufhin wurde Alva richtig durchgecheckt und durchgeröntgt. Die Diagnose war ein Schock! Denn auf den italienischen Röntgenbildern war nicht zu erkennen gewesen, dass Alvas Bein extrem verformt ist. Am oberen Gelenk fehlt ein Stück Knochen, das untere Gelenk ist zusammengewachsen und nicht mehr existent. Der hintere Knochen ist mit dem Bein nicht mehr richtig zusammengewachsen; dort fehlt nicht nur ein Stück, es gibt auch nach unten hin keine Verbindung. Dazu kommen hochgradige Arthrosen und eine Osteoporose. Alvas letzter Wirbel ist verstellt, die Hüfte weist ebenfalls starke Arthrosen und eine HD auf. Man möchte sich nicht vorstellen, welche Schmerzen Alva erduldet hat!

Neben den Medikamenten Athridea und Traumeel, die Alva zur Unterstützung der Gelenke und gegen die Schmerzen bekommt, und einer Magnetfeldmatte, die ebenfalls die Gelenke unterstützen soll, wurden eine Schwimmtherapie und Goldakupunktur empfohlen. Die Goldakupunktur soll Entzündungen vermeiden und die Schwimmtherapie soll Alvas Muskulatur weiter ausbauen und das Fortschreiten der Osteoporose verhindern. Würde Alva ihr Bein durch die fortschreitende Osteoporose verlieren, wäre dies aufgrund ihrer Hüfte und ihres Rückens eine Katastrophe. Außerdem besteht durch die Osteoporose ein erhöhtes Krebsrisiko, da sich in solchen Fällen der Krebs gern in den Knochen festsetzt.

Alvas Behandlung hat bereits jetzt ein riesiges Loch in die Kasse ihrer Menschen gerissen. Zwar haben diese extra Rücklagen für Alva gebildet und sogar eine Krankenversicherung für sie abgeschlossen, doch war ihr Bein bereits von Anfang an von Versicherungsleistungen ausgeschlossen. Nun weigert sich die Krankenversicherung aber zusätzlich, die Kosten für Alvas übrige Erkrankungen an Hüfte und Rücken zu zahlen, da sie darauf beharren, dass diese während der Wartezeit bereits vorhanden waren. Man droht sogar mit Kündigung der Versicherung.

Alvas Menschen sind nervlich am Ende, denn sie wissen nicht, wie sie auf Dauer die Kosten für die Behandlungen, die Alva ein bestmögliches, schmerzfreies Leben ermöglichen können, stemmen sollen. Allein die physiotherapeutische Behandlung schlägt jeden Monat mit 200 EUR zu Buche, von den übrigen Kosten für Tierarzt, einer möglichen Goldakupunktur und weiteren Therapien und Medikamenten, ganz abgesehen.

Die liebe Alva hat sich geöffnet. Sie ist von einem unsicheren Hund, mit hängender Rute und geneigtem Kopf, zu einem aufgeschlossenen, lebenslustigen und fröhlichen Junghund geworden. Alva hat so viel gekämpft und sich so toll entwickelt und verdient unbedingt ein schmerzfreies Leben.

Helfen Sie bitte mit, Alva dieses Leben zu ermöglichen!

Ihre Menschen tun alles für sie. Doch sie schaffen es nicht mehr allein, Denn wegen der Corona-Pandemie sind Herrchens Aufträge rückläufig und das Geld fließt schneller hinaus als es verdient wird. Auch Alvas Frauchen, das derzeit im Referendariat ist, verdient nicht genug, als dass die Familie zuversichtlich in Alvas Zukunft schauen könnte.

Daher suchen wir ganz dringend Paten für Alva! Unterstützen Sie Alva und ihre Familie finanziell und mindern Sie damit die Sorgen ein wenig.

Wenn Sie ein Herz für dieses tapfere Mädchen und seine Familie haben, dann füllen Sie noch heute Ihren Patenschaftsantrag aus und schicken Sie ihn per Post oder per Mail an uns. Sie finden das Antragsformular auf unserer Homepage www.hundehilfe-mariechen.de unter der Rubrik „Helfen“, „Patenschaften“. Mit welchem Betrag Sie Alva unterstützen möchten, können Sie dabei frei wählen. Jetzt müssen Sie nur noch bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag einrichten, und wir sorgen dafür, dass Alvas Familie Ihre Unterstützung bekommt.

Selbstverständlich nehmen wir auch gern Spenden für Alva entgegen. Geben Sie bei Ihrer Überweisung bitte den Verwendungszweck „Alva“ an. Unser Spendenkonto lautet:

Hundehilfe Mariechen e.V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29763515600425152121
BIC: BYLADEM1HOS

Sie möchten mehr über Alva oder eine Patenschaft erfahren? Dann wenden Sie sich gern an uns unter saskia.schwab@hundehilfe-mariechen.de.

Alvas (Alva_mcfluff) Instagram-Account finden Sie unter https://www.instagram.com/alva_mcfluff/

PDF zum ausdrucken:  Patenschaft _ Spenden Alva

Jahresrückblick 2020

Unser Jahresrückblick: 2020 in Zahlen 🐕🥰
Was war das nur für ein Jahr! Es hielt einige Herausforderungen für uns bereit, machte uns so manches Mal einen Strich durch die Rechnung und bewies uns einmal mehr, was für eine wundervolle Mariechen-Community hinter uns steht und wie viel wir gemeinsam erreichen können. Dafür können wir nicht oft genug DANKE sagen. 🥰
Im April fand wieder unsere große Auktion statt, die sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit erfreute. Mehr als 80 Artikel und Dienstleistungen wie Hundefotoshootings und Porträtzeichnungen wurden versteigert – der gesamte Erlös kam unseren Schützlingen zugute.
Unser regulär monatlich abgehaltener Mariechen-Stammtisch hat nur Anfang des Jahres stattgefunden. Um nicht zur Verbreitung des Virus beizutragen und den Regelungen der Regierung Folge zu leisten, haben wir den Mariechen-Stammtisch erstmal pausiert.
Bedingt durch die Pandemie war es uns einige Wochen lang nicht möglich, einen Transport zu fahren. In dieser Transportpause konnten wir 31 Hunde von Pflegestellen in Deutschland vermitteln. Mit 9 Transporten im Jahr 2020 haben wir 148 Hunden ein neues Leben ermöglicht. Insgesamt wurden von Pflegestellen oder direkt aus Italien 179 Fellnasen durch uns vermittelt. Auch die Corona-Spendenaktion war ein voller Erfolg: Von den Spenden konnten mehrere Monate Pensionskosten finanziert werden.
Josera Heimtier hat uns auch in diesem Jahr mit Futterspenden unterstützt. Mit einer Spedition wurden uns sage und schreibe 2.100 kg Hundefutter geliefert. Zudem hat Josera uns zweimal jeweils 800 kg Futter gespendet.
Am 13.09.2020 waren wir auf der Ochsenfurter Hundemesse vertreten, wo wir viele spannende Gespräche geführt und über unsere Arbeit informiert haben. Die Organisatoren haben uns darüber hinaus mit einer großzügigen Spende aus dem Erlös der Messe bedacht.
Im Oktober gelang es uns, die wegen Corona mehrfach verschobene Mitgliederversammlung abzuhalten – wenn auch im kleineren Kreis als üblich. Am selben Wochenende fand unsere Mariechenwanderung in Muggendorf statt. 40 Menschen mit 50 Hunden kamen – mit Abstand zusammen – und wanderten durch die Fränkische Schweiz.
Auf dem Zwergerl-Fest bei der Hundeschule around-dogs haben wir mit einem Infostand teilgenommen, über unsere Schützlinge, den Tierschutz vor Ort und Möglichkeiten, uns zu unterstützen, informiert. Wir führten zahlreiche positive Gespräche und freuten uns über das Interesse an unseren Hunden.

Für Mitte Dezember war eine einwöchige Charity-Pot-Party im  – LUSH Würzburg  – geplant. Wegen des Corona-Shutdowns am 16. Dezember konnte die Charity-Pot-Party leider nur an 2 Tagen stattfinden.

Aus unserer beliebten Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wurde in diesem Jahr „Weihnachtswunder ohne Schuhkarton“. Es konnten – und können noch immer – virtuell Päckchen geschnürt werden, um beispielsweise Futter, Medizin oder rettende Pensionsplätze zu finanzieren. Auch die Anschaffung eines dringend benötigten Hundehilfe-Mariechen-Transporters kann unterstützt werden.
Auf WhatsApp gab es in diesem Jahr einen Mariechen-Adventskalender mit einer kleinen Auktion. Unter dem Motto „Herzenshunde“ haben wir für 2021 wieder einen wunderschönen Mariechen-Kalender mit Fotos ehemaliger Schützlinge – fotografiert von Bernhard Klug – erstellt. Falls ihr noch keinen Kalender habt, könnt ihr nach wie vor bei uns bestellen. Auch unsere jährliche Aktion „freudige Beller statt laute Böller“ fand wieder statt und fand Anklang unter denjenigen, die generell keine oder nicht viele Böller und Co. kaufen oder aufgrund des diesjährigen Verkaufsverbots gerne etwas spenden wollten.
Wir sagen von Herzen DANKE für all die Unterstützung sowie das Vertrauen und freuen uns auf ein – hoffentlich positiveres – 2021, indem wir gemeinsam wieder für viele Hunde einen Unterschied machen werden. 😊❤️
 

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