Der Segugio maremmano ist ein mittelgroßer Jagdhund. Mit einer Schulterhöhe von
46 – 54 cm und einem Gewicht von 13 – 23 kg bringt der robuste, quadratische Hund
die idealen körperlichen Voraussetzungen für die Schwarzwildjagd mit, wobei er als
Allrounder auch auf andere Wildarten ansetzbar ist.
Brakentypisch inspiziert der Segugio maremmano weiträumig und nimmt Witterung
auf, um dann spurlaut der Fährte zu folgen, das Schwarzwild aufzumachen und es zu
hetzen. Der erfahrene Jäger hört an der Art der Lautgebung in welcher Phase der
Jagd sich seine Bracke befindet. Radikal, körperlich unempfindlich und mit hoher
Geschwindigkeit folgt der Hund dem Wild ausdauernd auch durch dichtes
Dornengestrüpp.
Jahresrückblick 2021
Mit gleich zwei Großprojekten war 2021 wieder ein sehr ereignisreiches Jahr für die Hundehilfe Mariechen. Nachdem wir durch die strenge Auslegung der EU-Vorschriften durch die italienischen Behörden schon im letzten Jahr gezwungen waren, unsere Transporte von auf Tiertransporte spezialisierten Transportunternehmen durchführen zu lassen, stand die Beschaffung eines eigenen, alle Anforderungen erfüllenden Transporters, ganz oben auf unserer Agenda.
Wir waren sprachlos, als wir durch viele großzügige Einzelspenden und durch die Pfotenaufkleberaktion unser eigenes Fahrzeug bereits nach wenigen Monaten komplett finanzieren konnten. Am 18. April nahmen wir unseren Pfotenexpress in Empfang, aber vor der ersten Fahrt nach Italien mussten noch Laderaum-Klimaanlage, Beleuchtung, Kamerasystem und Regale für die Transportboxen eingebaut werden. Vieles davon geschah in Eigenarbeit.
Nach der Abnahme durch das VetAmt Würzburg Mitte Juli und der Überwindung der letzten bürokratischen Hürden, konnten wir ab August unsere Schützlinge endlich wieder selbst in ihr neues Leben chauffieren, persönlichen Kontakt zu unseren Tierschützer*innen in Italien halten und die reichlichen Futterspenden auf dem Hinweg nach Italien transportieren.
So gelang es uns im Jahr 2021 mit 17 Transporten, davon 11 durch Transportunternehmen und 6 mit dem eigenen Transporter, 292 Hunde zu retten. Insgesamt 295 Hunde konnten in ein neues Zuhause vermittelt werden.
Die Zusammenarbeit mit unserem „Stammtierheim“ in Arezzo gestaltet sich wegen neuer, regionaler Regularien und einem Wechsel in der Tierheimleitung zunehmend komplizierter. Damit wurde es notwendig, neue Kooperationspartner zu finden, beziehungsweise die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Partnern auszubauen.
In diesem Zusammenhang machte sich im August eine Gruppe fleißiger und handwerklich begabter Mariechen auf den Weg nach Sarteano um dort Brunella, eine Tierschützerin, mit der wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, beim Umbau ihrer kleinen Auffangstation in ein modernes, von der italienischen Gesundheitsbehörde (USL) anerkanntes Tierheim tatkräftig zu unterstützen. Insgesamt waren 7 Mariechen für 2×1 Woche bei brütender Hitze im Einsatz. Die alten, in die Jahre gekommenen Hütten wurden abgerissen, neue, große Hundehütten gebaut sowie Zäune gezogen. Selbstverständlich wird das Projekt auch finanziell von uns unterstützt. Auch für 2022 ist bereits ein Arbeitseinsatz geplant.
In Caserta, nahe Neapel, konnten wir eine Tierschützerin und ihr Team für die inzwischen sehr gute und effektive Zusammenarbeit mit uns gewinnen. Hier ist in naher Zukunft ebenfalls der Bau eines eigenen Tierheims geplant, den wir finanziell und, soweit möglich, auch mit Arbeitskraft unterstützen werden.
Auch in diesem Jahr wurden wir wieder reich mit Futterspenden bedacht. Besonders erwähnen möchten wir hier die Firma Josera, die uns über das Jahr verteilt, insgesamt beinahe 5000kg Futter spendete. Dieses wurde im Zuge unserer Transporte, ab Juli mit unserem eigenen Transporter, zur Versorgung unserer Schützlinge nach Italien gebracht.
Im April kamen im Rahmen unserer großen online Auktion genau 100 gebastelte, gemalte, gewerkelte, gehäkelte, genähte, gekaufte, große und kleine Preziosen unter den virtuellen Hammer. Wir konnten ein großartiges Ergebnis für unsere Hunde erzielen und alle Teilnehmer hatten einen Riesenspaß.
Der Mariechen-Stammtisch konnte, Corona bedingt, leider nur einmal stattfinden, auch alle Flohmärkte wurden leider abgesagt, so dass hier Einnahmequellen wegfielen.
Stattfinden konnte Anfang Juni hingegen in Nürnberg ein Outdoor-Fotoshooting für den Mariechenkalender 2022. Unter dem Motto „Mariechen bringt’s“ setzte Bernhard Klug die angereisten Hunde ins richtige Licht. Hunde und Menschen haben alles gegeben und heraus gekommen ist ein Kalender, auf den wir stolz sind, den wir mit viel Erfolg verkaufen konnten und der auch von unseren ItalienerInnen sehr gerne als Geschenk angenommen wurde.
Die Mitgliederversammlung am 1. August musste aufgrund der geltenden Coronabeschränkungen online stattfinden. Aktuell hat Hundehilfe Mariechen 94 Mitglieder.
Zur Wanderung machten sich die Mariechen dieses Jahr „Auf ins Ländle“ und so fanden sich am 02.10. 20 Personen und 20 Hunde in Nürtingen (Baden-Württemberg), um unter der Führung von Christina das schöne Schwabenland zu erkunden. Der Jakobsbrunnen und echte Sequoia Mammutbäume sind nur zwei der Highlights dieser tollen Tour. Eine Pause zur Verkostung lokaler Köstlichkeiten und ein leckeres Picknick gab es natürlich auch.
Wie schon im letzten Jahr gab es dieses Jahr wieder das „Weihnachtswunder ohne Schuhkarton“. Viele virtuelle Päckchen in verschiedenen Größen wurden gepackt, um so gezielt bestimmte Projekte zu unterstützen.
Viel Zeit und Liebe wurde auch wieder in den online Adventskalender gesteckt. Hinter jedem Türchen war eine Geschichte, ein Rezept, Tipps, Tricks und Auktionen rund um den Hund versteckt, die beim Warten auf den Weihnachtsmann keine Langeweile aufkommen ließen.
Am 18.12. konnte dann pünktlich zum Weihnachts-Endspurt doch noch eine Lush Charity Pot Aktion stattfinden, an der wir wieder persönlich und mit Erfolg teilnehmen konnten.
Und so gingen wir voller Elan, ins neue Jahr. Wir sind voller Tatendrang und freuen uns über alle, die dabei sind und uns weiterhin unterstützen.
Lasst uns wieder tolle Weihnachtspäckchen packen…. 
Unter dieses Motto haben wir auch dieses Jahr wieder unsere Weihnachtsaktion gestellt und freuen uns auf ganz viele gepackte Päckchen. Der Link auf dem Flyer führt Euch zu einem tollen Video über Brunellas Tierheim.
Vielleicht habt Ihr auch die Möglichkeit, den Flyer auszudrucken und aufzuhängen oder zu verteilen.
Die Hunde in Italien freuen sich über Eure Unterstützung! 

Video über die Arbeiten im Sommer bei Brunella
PDF zum ausdrucken und verteilen
***Spendenaufruf beendet: Die Tierarztkosten konnten gedeckt werden. Danke an alle, die unsere 3 Sorgenfelle und uns unterstützt haben!***

Tierische Sorgenfelle: Wir brauchen eure Hilfe bei den Tierarztkosten
Gleich drei Notfälle haben wir gerade in Italien: Teo, Tommi und Betty.
Seit Freitag geht es Teo sehr schlecht. So schlecht, dass er direkt in die Tierarztpraxis gebracht wurde. Weder Röntgen noch das Herz-Ultraschall brachte Klarheit. Der 10-jährige Pointer ist noch bei der Tierärztin und bekommt Infusionen sowie Schmerzmittel. Wie hoch die Rechnung für die Untersuchungen, Medikamente und vermutlich noch hinzukommende Diagnostik sowie Behandlung sein wird, ist noch ungewiss. Drückt Teo bitte die Daumen, dass die Ursache schnell gefunden wird und ihm geholfen werden kann.
Beagle Tommi hat eine Zahnfleischwucherung, die ihm Schmerzen bereitet. Vielleicht wollte ihn seine Familie nach 13 Jahren deshalb nicht mehr. Es ist ein Wunder, dass er noch immer selbstständig isst und trinkt, denn die meisten Zähne sind von den Wucherungen „verschlungen“. Der Rüde braucht dringend eine Operation, damit er wieder schmerzfrei durchs Leben gehen kann.
Betty ist ebenfalls ein Sorgenfell. Sie humpelt und hat starke Schmerzen – das soll sich schleunigst ändern. Das Bein der 10-jährigen Mischlingshündin muss geröntgt werden, damit wir wissen, was sie braucht und sie die nötige Hilfe erhält.
Neben den drei Notfällen sind einige Hunde in unserer Vermittlung, die regelmäßig Tierarzt- oder Medikamentenkosten verursachen – etwa, weil sie Leishmaniose-positiv oder herzkrank sind. Noch ist unklar, welche Kosten uns durch die drei Hunde entstehen werden. Sicher ist aber, dass wir sie nicht im Stich lassen können. Wenn ihr könnt, freuen wir uns daher wahnsinnig über eure Unterstützung. Jeder Euro zählt – für Teo, Tommi und Betty.
Bitte richtet eure Spende an:
Überweisungszweck: Tierarzt Teo und Freunde
Hundehilfe Mariechen e.V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29 7635 1560 0425 1521 21
BIC: BYLADEM1HOS
Wir halten euch auf dem Laufenden. Das gesamte Team der Hundehilfe Mariechen e. V. sagt schon jetzt DANKE!
Wir wollen leben!!!!!!
So wäre wohl der Aufschrei vieler Jagdhunde, könnten sie sprechen. Bei unserem ersten Besuch nach dem Lockdown im Oktober 2020 jetzt Anfang August in Policiano wurde uns wieder mit Schrecken bewusst, was die Tierschützer vor Ort aushalten müssen. Jeden Tag erreichen Chiara, Monia, Renata Anrufe von Jägern, die sagen: „Holt die Hunde sofort ab, morgen sind sie tot“. Manchmal sind es 10, manchmal 12 – zu viele, um alle aufzunehmen. Manchmal sind Chiara und ihr Team trotz aller Bemühungen nicht schnell genug – das Todesurteil für viele Fellnasen, die ihren Dienst auf der Jagd geleistet haben, vielleicht nicht schnell genug waren, nicht kräftig genug oder einfach nicht mehr des Futters am nächsten Tag wert.
Ein Beispiel: Jäger ruft Renata an und sagt ihr, wenn sie die Hunde nicht sofort holt, werden sie den nächsten Tag nicht erleben. Renata eilt sofort hin, es sind 2 Settermännchen, 1 schwangeres Setterweibchen und ein verschüchtertes Segugioweibchen. Renata packt sie in ihr Auto ohne zu wissen wohin damit. Sie bleiben über Nacht im Auto. Am nächsten Morgen Chiaras verzweifelte Frage an uns, ob Hundehilfe Mariechen sie auf- und die Pensionskosten übernehmen könnte. Selbstverständlich haben wir sofort zugesagt. Lars, Ludwig, Lena und Marlies sind in Sicherheit. Ebenso Dank unserer Hilfe dem gleichen Schicksal Tod durch Erschießen, Erschlagen, Vergiften – oder was den Jägern sonst noch so einfällt – entronnen sind die Setter Harry und Sally.
Aber nicht nur Jagdhunde leiden und sind vom Tod bedroht, auch in privater Hand geschieht Furchtbares. So wurde das Border Colli Mix Welpenweibchen an kurzer Kette ohne Schutzmöglichkeit im Freien gehalten. Unsere Tierschützer konnten Serena befreien und nach Policiano bringen. Die Schäferhündin Bianca wurde nach Trennung des Besitzerpaares mehrere Monate ohne Auslauf in der dunklen Garage gehalten. So kann jeder unserer Schützlinge seine eigene traurige Geschichte erzählen.
Wir haben diese 8 Fellnasen zusätzlich zu unseren 25 Pensionsplätzen aufgenommen. Ein Pensionsplatz kostet 100 Euro im Monat.
Daher bitten wir nun alle mit großem Herz für unsere Hunde um Spenden, diese 8 zusätzlichen Pensionsplätze zu finanzieren.
Italienische Massentierheime: Orte der Verdammnis
Während in Ländern wie Spanien, Frankreich, Ungarn oder Rumänien aufgefundene oder abgegebene Hunde nach einer bestimmten Frist getötet werden dürfen, ist das in Italien seit 1991 verboten. Doch nicht getötet werden zu dürfen heißt noch lange nicht, dass für ein lebenswertes Dasein gesorgt wird. Hunderttausende Hunde werden in Italien unter unvorstellbaren Bedingungen weggesperrt – manche vom Welpenalter bis zum Tod.
Erst kürzlich mussten wir zusehen wie ein 6 Monate alter Welpe von der Couch im warmen Zuhause ins Massentierheim gegeben wurde, weil die Besitzer nicht mehr bis zu unserer Vermittlung warten wollten. Unsere Helferin war sofort vor Ort, aber das Canile (s.u.) rückt keinen Hund mehr raus, den es erst mal hinter Gitter hat. 
Hunde-Verwahranstalt als Einnahmequelle
Italienische Gemeinden sind verpflichtet, „herrenlose“ Hunde zu versorgen. Diese Aufgabe delegieren sie per Ausschreibung an Leute, die sie als Betreiber einer entsprechenden Unterbringung – Tierheime heißen in Italien „Canile“ – für geeignet halten und/oder die das preiswerteste Angebot präsentieren. Die Angebotsspanne soll zwischen 1,80 Euro und 7 Euro pro Hund und Tag liegen.
Es gibt private Canile, in denen es den Hunden in der Regel relativ gut geht. Hierzu gehört das Canile in Policiano, in dem sich unsere Teamkollegin Chiara engagiert. Betreiber staatlicher Canile treten leider vielfach nicht dazu an, Hunde so lange gut zu versorgen, bis ein Zuhause für sie gefunden ist. Für sie geht es nur um ihren Gewinn, und der steigt mit der Anzahl der verwahrten Hunde bei möglichst gering gehaltenen Ausgaben für Futter, medizinische Versorgung und Personal. Vermittlungen kommen nicht in Betracht, schließlich bringt jeder festgesetzte Hund zuverlässig Geld.
Minimalversorgung statt Tierschutzarbeit
Möglichst viele Hunde z. B. in Fabrikgebäuden einzuquartieren, kann also ein sehr lukratives Geschäft sein. Offiziell gibt es eine staatliche Begrenzung der Belegungszahlen. Da jedoch kaum Kontrollen stattfinden, werden in manchem Canile über 1000 Hunde zusammengepfercht. Sie werden nur mit dem Allernötigsten versorgt und ansonsten sich selbst überlassen. Die Tiere vegetieren oft in feuchten, dunklen Zwingern auf Betonböden, leiden unter Hunger und Durst, unter Hitze und Kälte. In der drangvollen Enge sind Kämpfe ums Futter und um Liegeplätze an der Tagesordnung, ebenso teils tödliche Beißereien. Infektionen, Knochenbrüche, offene Wunden, Parasitenbefall oder Geschwüre werden selten behandelt. Irgendwann erlöst der Tod von jahrelanger Trostlosigkeit und Qual.
Das Elend dieser Hunde bekommt kaum jemand zu Gesicht, denn solche Lager befinden sich weit abseits von Ortschaften oder Touristenrouten. Selbst gut vernetzten Journalisten oder Tierschützern gelingt es oft nicht, so ein Canile zu betreten. Und wenn doch, dann nur unter ständiger Aufsicht und mit Fotografierverbot.
Gemeinsam bewegen wir die Welt ein kleines Stück
Doch es gibt in all dieser Düsterkeit eine gute Nachricht: Immer wieder gelingt es unseren italienischen Teamkollegen und Freunden, Unterstützung von Tierärzten zu bekommen, Zugeständnisse der Veterinärämter zu erwirken oder einen konstruktiven Kontakt zu einem Canile-Betreiber aufzubauen. Freilich ist dies oft ein mühsamer Prozess, und wir alle müssen eine Menge Rückschläge hinnehmen. So mancher traurigen Geschichte stehen wir hilflos gegenüber.
Dennoch lohnt sich der Einsatz unseres Vereins Hundehilfe Mariechen auf besonders nachhaltige Weise. Denn mit jedem Hund, der durch unsere Vermittlung in ein liebevolles Zuhause reisen darf, stärken wir den Tierschützern vor Ort den Rücken und geben ihnen die Gewissheit, dass wir sie auch in Zukunft nicht mit den vielen bedrückenden Hundeschicksalen allein lassen werden.
PDF zum ausdrucken: Info_Canile_Lager


Hundehilfe Mariechen e. V.
Kreissparkasse Höchstadt/Aisch
IBAN: DE29 7635 1560 0425 1521 21
BIC: BYLADEM1HOS
Stichwort: Transporter + „Hundename“
Hier alle Infos wie ihr spenden könnt, einfach öffnen,
und auf den entsprechenden Spendenlink klicken
So retten Tierschützer Hunde aus Italien und vermitteln sie nach Deutschland — ein Blick hinter die Kulissen
ein Bericht von Hendrikje Rudnick
Link zum Artikel: https://www.businessinsider.de/leben/tiere/adoption-aus-dem-ausland-so-retten-tierschuetzer-hunde-aus-italien/
Hallo, ich bin Belen und habe gehört, dass ihr noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk seid. 
Ich hätte da eine Idee: Wie wäre es mit einer Patenschaft?!
Ich bin hier zwar nur stellvertretend für die anderen Patenhunde bzw. alle, die es gern noch werden würden, aber ich weiß sehr gut, wovon ich rede. Denn letztes Jahr kam ich mit dem Dezember-Transport nach Deutschland. Ihr lieben Menschen, ich sage euch, für mich war es wirklich 5 vor 12. Das schnelle Handeln aller Mariechen-Freunde und -Verantwortlichen, ungeachtet der Kosten, die ich verursache, hat mir das Leben gerettet. Hey, mir ging es gut. Ich war voller Lebensfreude, sportlich, aktiv und neugierig. Und plötzlich war alles anders. Meine Kräfte schwanden, ich hatte stark abgenommen und nichts schien mir zu helfen. Da wurde bei mir Diabetes festgestellt. Mir wurde Angst und Bange, plötzlich war ich ein Notfall. Könnt ihr euch das vorstellen?
Aber die Mariechens haben wirklich alles darangesetzt, ein Weihnachtswunder wahr werden zu lassen und mich mit dem letzten Transport im Jahr 2019 noch aus dem Canile zu holen. Während meine Kollegen im großen Transporter gefahren sind, durfte ich, warm und sicher eingepackt, im Pkw in Richtung Rettung rollen. Und genau das war es für mich: die Rettung! Denn angeschlagen und klapprig wie ich war, hätte ich den kalten toskanischen Winter nicht überlebt. So aber kam ich in eine liebevolle Pflegefamilie, wo man sich absolut auf mich und meine Bedürfnisse eingestellt hat und sich richtig klasse um mich kümmert. Meinem Pflegefrauchen habe ich unglaublich viel zu verdanken, auch, dass es mir heute wieder so viel besser geht. Aber auch meinen Paten danke ich von Herzen. Als Diabetikerin bin ich nun mal ein besonderer Fall, ich brauche spezielles Futter und diverse Zusätze für meinen Darm, ich brauche Medikamente und muss regelmäßig zur Kontrolle. Mittlerweile habe ich wieder zugenommen und komme fast an die sportliche Belen heran, die ich seinerzeit einmal war.
ABER: Das alles würde nicht so gut funktionieren, hätte ich nicht diese großartigen Paten, die das Mitfinanzieren. Unter uns: ich bin nämlich wie ein kleiner Sparstrumpf 😉
Jetzt kennt ihr meine Geschichte. Andere meiner Hunde-Kollegen sind ebenfalls krank und benötigen regelmäßig Medikamente und Untersuchungen. Für sie wäre es auch großartig, wenn sie Paten hätten, die sie da gezielt unterstützen würden.
Wäre so eine Patenschaft nicht ein ganz besonderes Geschenk für jemanden, der euch am Herzen liegt?
Dann schnell das Formular „Übernahme einer Patenschaft“ ausdrucken (ihr findet es auf unserer Homepage unter Helfen, Patentiere), ausfüllen und an uns senden und natürlich einen Dauerauftrag bei eurer Bank einrichten. Wenn ihr schnell genug seid, habt ihr noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest die Patenschaftsurkunde in euren Händen. Also, worauf wartet ihr noch?
Frohes Fest, wünscht euch eure Belen
